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Schweiz Einsatz von Chemiewaffen: Schweiz will Konferenz abhalten

Nun ist klar: In Syrien wurden Chemiewaffen eingesetzt. Die Schweiz will weiter mithelfen, den Krieg zu beenden und die Kampfstoffe zu vernichten. Sie setzt Hoffnung in ein internationales Treffen in Genf.

Der internationale Plan zur Vernichtung der syrischen Chemiewaffen müsse nun dringend umgesetzt werden. Die Schweiz sei bereit, ihren Beitrag zur Umsetzung dieses Plans zu leisten. Mit dieser Erklärung hat Bern am Montagabend auf den UNO-Bericht reagiert.

Der Einsatz von Chemiewaffen stellt einen schweren Verstoss gegen das humanitäre Völkerrecht dar. Die Schweiz verurteilt solche Verstösse in aller Schärfe.

Handschuhe ohne Hände in einem sterilen Labor.
Legende: Der Expertenbericht wurde mit Unterstützung des AC- Labors in Spiez erstellt. Keystone/Archiv

Der Bericht der UNO sei unter anderem mit Unterstützung des Labors Spiez erarbeitet worden, heisst es in einer Medienmitteilung des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

Die Schweiz weist erneut darauf hin, dass alles unternommen werden müsse, damit in Genf eine neue Konferenz abgehalten werden könne, wie sie von zahlreichen wichtigen syrischen und internationalen Akteuren gewünscht und akzeptiert werde.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von heni seemann, berg
    17.9.2013 "... Die Schweiz will weiter mithelfen, den Krieg zu beenden und die Kampfstoffe zu vernichten. Sie setzt Hoffnung in ein internationales Treffen in Genf..." 7.9.2013 "Bundesrat will Waffenexporte lockern Es ist eine Kehrtwende des Bundesrats: Schweizer Rüstungsfirmen sollen künftig vermehrt bestimmte Waffen auch in politisch sensible Regionen liefern dürfen. Das wirtschaftliche Argument hat offenbar das menschenrechtliche verdrängt..." ???
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