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Nördlich Lägern wieder in der Auswahl
Aus Schweiz aktuell vom 14.12.2016.
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Atommüll-Endlager Ensi bringt Standort Nördlich Lägern wieder ins Spiel

Damit kommt die Behörde zu einem anderen Schluss als die mit der Standortsuche betraute Nagra.

  • Auf der Suche nach einem geeigneten Standort für die Lagerung radioaktiver Abfälle empfiehlt das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi), das Gebiet Nördlich Lägern zwischen den Kantonen Aargau und Zürich weiter zu untersuchen.
  • Weiter im Rennen sind auch die Gebiete Jura Ost (Region Bözberg im Aargauer Jura) und Zürich Nordost (Weinland).
  • Das Ensi kommt damit zu einem anderen Schluss als die mit der Standortsuche betraute Nagra (Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle). Die Nagra hatte vorgeschlagen, nur die Gebiete Jura Ost und Zürich Nordost weiterzuverfolgen.
  • Das Ensi hält die Datengrundlage für einen Verzicht auf den Standort Nördlich Lägern als noch nicht ausreichend. Klarheit sollten weitere Untersuchungen in Etappe 3 schaffen.
  • Das Ergebnis des Ensi ist noch kein endgültiger Beschluss. Der Bundesrat wird voraussichtlich Ende 2018 entscheiden, welche Gebiete definitiv in die engere Auswahl kommen.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von HP Korn  (HaPeChe)
    Eine sichere Lösung (z.B. einige 1'00 m tiefe Bohrlöcher) gibt es dann, wenn auf die "Rückholbare Endlagerung" verzichtet wird. Die Rückholung wird heute verlangt, um später mal diese Abfälle (etwa in Brutreaktoren) wiederverwerten zu können. Diese Möglichkeit ist extrem spekulativ - verhindert aber die sichere und nicht rückholbare Endlagerung.
  • Kommentar von A. Zuckermann  (azu)
    In Sigriswil könnte die Nagra sogar Gratis bauen =)
  • Kommentar von Andreas Baumgartner  (Besorgter Eidgenosse)
    Um es mal populistisch auszudrücken: am besten dort die Endlager einrichten, wo die Befürwortung der Atomenergie prozentual am höchsten ist.