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Funiciello an Delegiertenversammlung
Legende: Tamara Funiciello setzte sich mit 176:79 Stimmen gegen ihre Konkurrenz durch. Keystone
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Schweiz Erstmals eine Frau an der Spitze der Juso

Die Delegierten der JungsozialistInnen haben an ihrer ausserordentlichen Jahresversammlung in Zürich Tamara Funiciello zur Präsidentin gewählt. Die 26-jährige Gewerkschaftssekretärin folgt auf Fabian Molina.

Tamara Funiciello ist die neue Juso-Präsidentin. Die 26-jährige Bernerin folgt auf Fabian Molina. Er hatte das Amt nach knapp zweieinhalb Jahren abgegeben. Funiciello, Link öffnet in einem neuen Fenster studiert an der Universität Bern und ist ausserdem Gewerkschaftssekretärin bei der Unia. Bei der Wahl setzt sich Funiciello mit 176 zu 79 Stimmen gegen Samira Marti durch.

Sie war Anfang Mai mit einem Vorschlag für eine 25-Stunden-Woche in den Medien in Erscheinung getreten. Mit der Digitalisierung und Roboterisierung brauche es in Zukunft neue Lösungen, damit jeder und jede eine Arbeit finden könne, hatte Funiciello gegenüber der Zeitung «Le Matin Dimanche» gesagt.

Parolen gefasst

Zum neuen Vize-Zentralsekretär bestimmten die Juso-Delegierten Kévin Buthey, neu in die Geschäftsleitung wurde Sebastian Werlen gewählt. Neben Molina waren auch Vize Hanna Bay und François Clément aus der Geschäftsleitung zurückgetreten.

Die Jungpartei beschloss zudem die Ja-Parole zur Volksinitiative für eine Grüne Wirtschaft, sagt Ja zur AHVplus-Initiative und Nein zum Nachrichtendienstgesetz. Die Vorlagen gelangen am 25. September zur eidgenössischen Abstimmung.

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Bauert  (A. Bauert)
    Juso und Rom haben ziemlich lange gebraucht, bis das höchste Amt mal von einer Frau besetzt wird ... ;-)
    1. Antwort von robert mathis  (veritas)
      A.Bauer Wer war es in Rom? Danke
    2. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      In der Tat, dem ist so. Nur Virginia Raggi würde ich vorziehen.
  • Kommentar von Kerzenmacher Boris  (zombie1969)
    Mit ihrem Schreckgespenst "Neoliberalismus" machen sich die JUSO einfach nur lächerlich. Neoliberalismus bedeutet einfach nur, dass staatliche Eingriffe begründet werden müssen. Das die JUSO mit dieser Idee auf Kriegsfuss steht, ist auch nichts Neues. Vielleicht sollten sich die JUSO auch mal ein paar Gedanken dazu machen, warum ihre ureigene Wählerschaft eigentlich so anfällig ist für ausländerfeindliche Parolen.
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      "Neoliberalismus" bedeutet für weite Teile der Bevölkerung Verschlechterungen ihrer wirtschaftlichen Lage und die Vergrösserung des Spagates zwischen Arm und Reich. Der Neoliberalismus ist nach der Wende aufgekommen, als die Wirtschaft nicht mehr so viel Rücksichten auf die ärmeren Schichten nehmen musste und im Zuge der Globalisierung weniger standortgebunden worden ist.
  • Kommentar von Dölf Meier  (Meier Dölf)
    und nicht vergessen: Die Schweiz in die EU führen, wie dies ein Parteitag der Mutterpartei in welcher Herr Wermuth entscheidend als JUSO-Präsident mitwirkte, beschlossen hatte. Anschliessend sind die Löhne und Gehälter auf ein EU-Mittelmass zu senken um die Zufriedenheit der jungen Reaktionäre zu stärken.
    1. Antwort von Alex Bauert  (A. Bauert)
      Als Gegner des EU-Beitritts, ein kleiner Hinweis: In F kosten viele Lebensmittel noch viel weniger als in D. Vielleicht sinken dann die Preise auch bei uns!