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Othmar Reichmuth wird angeklagt
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 12.12.2019.
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Es geht um Bauvorschriften Schwyzer CVP-Ständerat Reichmuth angeklagt

  • Die Staatsanwaltschaft Innerschwyz hat gegen Othmar Reichmuth Anklage erhoben.
  • Der Schwyzer Stände- und Regierungsrat der CVP soll bei der Seegrundaushebung im Föhnhafen Brunnen gegen Umwelt- und Bauvorschriften verstossen haben.
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Aus dem Archiv: Othmar Reichmuth schlägt Pirmin Schwander
Aus Tagesschau vom 24.11.2019.
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Beim Bezirksgericht Schwyz angeklagt wird auch der ehemalige Schiffsinspektor. Die Staatsanwaltschaft teilte weiter mit, dass es keine Hinweise auf eine missbräuchliche Amtsausführung gebe. Für beide Personen gelte bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Urteils die Unschuldsvermutung.

Der Vorfall geht auf das Jahr 2014 zurück. Damals soll der Kanton Schwyz beim Föhnhafen in Brunnen im Vierwaldstättersee zugunsten der Schifffahrt 6000 Kubikmeter Seegrund ausgebaggert und an tieferer Stelle deponiert haben. Weil das Material belastet war, hätte es möglicherweise auf eine Deponie gehört.

Das ist der Vorwurf

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Regierungsrat Reichmuth und dem ehemaligen Schiffsinspektor werden von der Staatsanwaltschaft Widerhandlungen gegen das Gewässerschutzgesetz, gegen das Umweltschutzgesetz sowie gegen das Planungs- und Baugesetz vorgeworfen.

Das Verfahren wegen mutmasslicher Urkundenfälschung wurde eingestellt. Es gebe keine Hinweise auf eine missbräuchliche Amtsführung durch Regierungsrat Reichmuth, heisst es in der Mitteilung. Auch bei der Verbuchung der Kosten seien keine Unstimmigkeiten ausgemacht worden.

Die Staatsanwaltschaft habe zu diesem Sachverhalt umfangreiche Abklärungen vorgenommen, teilte die Staatsanwaltschaft Innerschwyz mit. Sie habe zahlreiche Personen einvernommen, Auskünfte eingeholt und Akten gesichtet.

Sie sei zum Schluss gekommen, dass die Seegrundaushebung bewilligungspflichtig gewesen wäre, teilte die Staatsanwaltschaft Innerschwyz mit. Das verschobene Material hätte einer Deponie zugeführt werden müssen.

Reichmuth tritt 2020 nicht mehr an

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Reichmuth tritt 2020 nicht mehr an

Der 56-jährige Reichmuth ist am 24. November im zweiten Wahlgang neu in den Ständerat gewählt worden. Er tritt deswegen 2020 bei den Regierungsratswahlen nicht mehr an. Er gehört dem Regierungsrat seit 2010 an.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Peter P. Odermatt  (Peter P. Odermatt)
    Unverständlich, dass die Anklage nicht vor der Ständeratswahl bekanntgegeben wurde. Denn damit wäre Reichmuth nie gewählt worden. Aber auf jeden Fall korrekt, dass die Anklage nun erfolgt.
  • Kommentar von Bruno Bär  (Wahrheitssucher)
    Solche Vorgänge müssen genau geprüft werden und Gerichten übergeben werden, wenn sich der Anfangsverdacht erhärtet. Nur dann können wir von einem Rechtsstaat sprechen.
  • Kommentar von Hanspeter Flueckiger  (Hpf)
    wie breit würde diese Bagatelle wohl geschlagen, wenn ein linker oder grüner Politiker dafür verantwortlich sein könnte?