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Schweiz Fabian Molina ist neuer Präsident der Juso

Die Juso Schweiz haben Fabian Molina zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Der 23-jährige Gewerkschafter und Student war der einzige Kandidat. Er will sich nicht auf bisherigen Erfolgen der Partei ausruhen.

Molina.
Legende: Fabian Molina war der einzige Kandidat um die Nachfolge von David Roth. Keystone

Fabian Molina folgt als Juso-Präsident auf David Roth, der an der Jahresversammlung der Partei vom Samstag verabschiedet wurde. Gemäss Mitteilung nahmen rund 300 Personen an der Versammlung teil.

Von 239 gültigen Stimmen erhielt Molina 161 Stimmen, wie der abtretende Präsident Roth sagte. Das Resultat sei «solid» in Anbetracht der Tatsache, dass es im Vorfeld grosse Skepsis gegenüber einer Einerkandidatur gegeben habe, so Roth.

Molina sagte nach seiner Wahl, die Juso wollten sich als stärkste Jungpartei nicht auf den Erfolgen ausruhen, sondern «weiterkämpfen für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität».

SP im Bundesrat Thema vom Sonntag

Fabian Molina ist nationaler Jugendsekretär der Gewerkschaft Unia und studiert Geschichte und Philosophie an der Universität Zürich. Zudem sitzt er im Stadtparlament von Illnau-Effretikon (ZH) und ist Mitglied der Geschäftsleitung der SP Kanton Zürich. Von 2009 bis 2012 war er Co-Präsident der Juso Kanton Zürich. Molina hat chilenische Wurzeln.

David Roth hatte seinen Rücktritt bereits im vergangenen September für diesen März angekündigt. Er hatte das Juso-Präsidium im März 2011 von Cédric Wermuth übernommen.

Die Jahresversammlung geht am Sonntag weiter. Die Partei will dabei über den Verbleib der SP im Bundesrat befinden.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von D. Daniele, Obergösgen
    Die Erwachsenen benehmen sich viel schlimmer, wie hier wo man einen Menschen angreift ohne Ihn zu kennen, das hat seit 20 Jahren immer mehr zugenommen. Blocher , Mörgeli & Konsorten haben angefangen, die SP munter mitgemacht. Auf der Strecke blieben Parteien die Sachlich versuchten Lösungen für das Land zu finden. Es gibt nicht die Wahrheit, man muss zusammen einen Weg finden. Heute ist das nicht mehr Erwünscht. Sich selbst Darzustellen ist viel wichtiger. Die sollen den jungen ein Vorbild sein?
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    1. Antwort von Marlies Artho, Schmerikon
      Dass die Erwachsenen manchmal schlimmer sind, als Jugendliche , stimmt teilweise. Deshalb bin ich der Meinung, dass Alt und Jung sich ergänzen könnten. Der ältere aus Erfahrung, der jüngere mit neuzeitlichen Ideen. Aber beide sollten die Fähigkeit haben, dies zu respektieren und gemeinsam um Lösungen zu ringen. Das dies heute nicht mehr erwünscht sein soll, glaube ich nicht ganz. Die Sache ist eher sich neu zu orientieren, ohne gegenseitige Anschuldigungen, NEUBEGINN für friedliche Lösungen.
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  • Kommentar von D. Daniele, Obergösgen
    Wir wollen ein Demokratisches und Zivilisiertes Land sein, dann liest man solche Kommentare. Mit welchem Recht @ Vreni Müller & @ Tobias Funk, meinen Sie über einen Menschen richten zu können ohne diesen zu kennen und dann solche Verleumdungen in die Welt zu setzen. Auch ich bin oft nicht der Meinung der JUSO, doch Sie bewegen sich im Rahmen der Gesetze, und ich finde es toll das junge Menschen sich über die Gestaltung unserer Gesellschaft Gedanken machen und aktiv sind. Andere nörgeln nur!
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    1. Antwort von Marlies Artho, Schmerikon
      D. Daniele Wir sind ein Zivilisiertes Land, dass finde ich auch. Nur wünschte ich mir, dass die Jungen Menschen, Grösse zeigen um miteinander zu arbeiten, als gegeneinander und die Geduld haben, sich eher für Sachpolitik, als nur Stur für Parteipolitik einsetzen, dies meine ich seitens aller Parteien. Auch teilweise mit Verständnis, Respekt, Kompromissbereitschaft und Lösungsorientiert zusammenarbeiten! Ich bin auch nicht für Vorurteile, F .M. hat jetzt die Möglichkeit sein Talent zu beweisen.
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    2. Antwort von D. Daniele, Obergösgen
      Sehr geehrte Frau Arto, ich mache die Erfahrung das die jungen mehr um die Sache streiten als Sie hier beschreiben, und wenn Sie mal ausscheren es sind junge Menschen, die können mal auch übers Ziel hinausschiessen.
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  • Kommentar von Ch. Gerber, Basel
    Dann kann man nur hoffen das der Neue Präsident solide Arbeit leistet und nicht mit peinlichen Aussagen und Auftritten sich und seiner Partei Schadet. Obwohl man sagen muss, dass bisher von der JUSO nichts inteligentes rauskam.
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    1. Antwort von Björn Christen, Bern
      Schlimmer als die beiden Total-No-Gos Wermuth und Roth kann dieser Molina eigentlich gar nicht sein. Mal sehen, was er so von sich gibt, wenn der bei Sozi-Papst Schawinski in der Sendung auflaufen darf.
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