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Kandidatur für den Bundesrat FDP-Frauen wittern mit Moret Morgenluft

Legende: Audio Schon fast kämpferische Töne der FDP-Frauen abspielen. Laufzeit 1:32 Minuten.
1:32 min, aus HeuteMorgen vom 11.08.2017.

Das Wichtigste in Kürze

  • Lange sah der Tessiner FDP-Nationalrat Ignazio Cassis schon fast wie der sichere Nachfolger für den zurücktretenden Bundesrat Didier Burkhalter aus.
  • Doch die Bundesratsersatzwahl verspricht doch noch etwas Spannung.
  • Möglich machen es die FDP-Frauen, denn: Sie wollen die Waadtländer Nationalrätin Isabelle Moret unterstützen, die am Donnerstag von ihrer Kantonalpartei nominiert wurde.
Legende: Video Die FDP-Kandidaten positionieren sich abspielen. Laufzeit 4:23 Minuten.
Aus 10vor10 vom 11.08.2017.

«Ich denke, es ist klar, dass wir uns hinter diese Kandidatur stellen werden», sagt die Nationalrätin und Präsidentin der FDP-Frauen, Doris Fiala. Das sind schon fast kämpferische Töne, wenn man sie mit früheren Aussagen vergleicht, denn: Gerade nach der Rücktrittsankündigung von Didier Burkhalter gab sich die FDP-Frauenpräsidentin noch sehr zurückhaltend mit der Forderung nach einer Frauenkandidatur.

Wenn nicht jetzt, dann halt das nächste Mal, hiess es. Und: Man müsse auch auf den regionalen Ausgleich – sprich das Tessin – schauen. Doch weil die Tessinerin Laura Sadis nicht kandidiert und vor allem, weil Bundesrätin Doris Leuthard in der Zwischenzeit ebenfalls ihren Rücktritt per Ende Legislatur ankündigte, habe sich die Ausgangslage verändert, sagt Fiala.

Ich denke, es ist klar, dass wir uns hinter diese Kandidatur stellen werden.
Autor: Doris FialaPräsidentin FDP-Frauen

Schliesslich wäre so nämlich im schlimmsten Fall nur noch eine Frau im Bundesrat. «Die Frauenfrage ist ganz eindeutig mit dieser Aussage und dieser Tatsache noch befeuert worden. Und von daher glaube ich, dass es wichtig ist, dass wir FDP-Frauen uns jetzt ganz dezidiert hinter Isabelle Moret stellen», sagt Fiala.

Doch diese Frauenunterstützung allein reicht nicht, um Moret zur Bundesrätin zu machen. Das weiss auch Fiala. Die Männer müssten mitziehen. Wenn nicht aus feministischen, dann halt aus taktischen Gründen.

Und von daher glaube ich, dass es wichtig ist, dass wir FDP-Frauen uns jetzt ganz dezidiert hinter Isabelle Moret stellen.

Und hierbei gebe es gerade in der Deutschschweiz einige Männer, die mit einer Frau aus der Romandie gut leben könnten – um sich die eigenen Bundesratsambitionen für eine nächste Vakanz zu erhalten.

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Krauss (FabioK)
    Die romanisch sprechenden Brillenträger sind im Bundesrat auch konstant untervertreten!
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  • Kommentar von Markus Guggisberg (gugmar)
    Der Hegemon, der die CH umgibt steht komplett in der Gewalt der USA und hat keine eigene Souveränität. Zusammen mit der NATO und den stationierten Atomwaffen in D die perfekte Nachkriegsordnung der USA um unter dem Anschein von Unabhängigkeit die eroberten Gebiete besetzt zu halten und durch die NSA Industriespionage und Ausbeutung zu betreiben ! Weder die NATO noch die EU waren jemals das, wofür sie sich ausgegeben haben. Beides sind Hehemonialinstrumente in der Hand der USA !
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  • Kommentar von Markus Guggisberg (gugmar)
    Ist diesen Europhilen eingentlich klar was ein Hegemon ist ? Das scheint nicht der Fall zu sein. Hegemon heisst: man tritt die eigenen Rechte an eine übergordnete Instanz ab, vergleichbar mit einem Unmündingen der seine Rechte an einen Vormund abtritt ! Der Hegemon ist KEIN Nachbar. Der Hegemon ist der Diktator ! Wann wird in diesem Parlament und BR endlich klar, dass sich die CH in einem Umfeld befindet, das mit dem 3.Reich vergleichbar ist, jedoch durch seine Verschleierung weit gefährlicher ?
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