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Asylsuchende kochen für den Bundesrat
Aus Tagesschau vom 02.07.2015.
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Schweiz «Feel the Biet» – Bundesratsreise führt durchs Bernbiet

Bei hochsommerlichem Wetter ist der Bundesrat zu seinem Jahresausflug aufgebrochen. Die Route schlägt dieses Jahr Bundespräsident Simonetta Sommaruga vor. Sie zeigt ihren Kollegen ihre beiden Heimatkantone Bern und Tessin.

Der Bundesrat hat seine jährlichen Ausflug in Angriff genommen. Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga zeigt den Kollegen im Rahmen der zweitägigen Reise ihre Heimatkantone Bern und Tessin. «Im Kanton Bern liegen meine politischen Wurzeln, im Tessin meine familiären», sagte Sommaruga.

Trotz der hochsommerlichen Temperaturen schätzt Doris Leuthard, Vorsteherin des UVEK, den etwas ruhigeren Tagesablauf als üblich: «Wichtig ist, dass wir auf der Bundesratsreise nicht einfach von Termin zu Termin hetzen.» Die Reise ermögliche auch Diskussionen über Themen, die im Alltag zu kurz kämen. Solche Gespräche seien wichtig, damit der Bundesrat als Team funktioniere.

Erstes Etappenziel war die Bütschelegg 20 Kilometer südlich von Bern. Dort traf sich die Landesregierung mit dem Regierungsrat des Kantons Bern zum Frühstück.

Mittagessen mit Asylsuchenden in Riggisberg

Anschliessend stand ein Besuch im kantonalen Asyl-Durchgangszentrums Riggisberg an, wo 150 Menschen aus 20 Nationen leben. Beim gemeinsamen Mittagessen ergab sich die Gelegenheit für Gespräche mit Asylsuchenden des Zentrums.

«Direkte Demokratie heisst auch direkte Kontakte mit den Menschen, die in unserem Land leben», sagte Sommaruga zu dieser Reisestation. Das Mittagessen hatten die Asylsuchenden zubereitet. Scharf, aber «mit viel Liebe zubereitet», sagte Verteidigungsminister Ueli Maurer. Ihn habe besonders der Wille der Menschen beeindruckt, ihre persönliche Situation zu verbessern.

Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf hatte im Zentrum ein einmonatiges Baby in den Armen gehalten, das in Riggisberg geboren wurde. Sie habe hier wieder einmal gesehen, wie unterschiedlich die Voraussetzungen für das Leben von Menschen sein können.

An die Sprachgrenze nach Biel/Bienne

Am Nachmittag reiste der Bundesrat weiter nach Biel/Bienne. Dort besuchte er das Zentrum Schlössli, wo vor allem ältere, aber auch jüngere Langzeitpatienten gepflegt werden.

«Immer noch in Biel» twittert Bundesratssprecher Simonazzi

Zum Abschluss des Programms im Kanton Bern fand in der Altstadt von Biel/Bienne – der grössten zweisprachigen Stadt der Schweiz – ein Apéro mit der Bevölkerung statt. Zwischen 150 und 200 Personen folgten der Einladung. Die sieben Regierungsmitglieder genossen den Kontakt mit der Bevölkerung sichtlich.

Am Freitag ins Tessin

Der zweite Tag der Bundesratsreise führt ins Tessin. Dabei will die Regierung sich unter anderem mit der Bevölkerung der Kantonshauptstadt Bellinzona zur «Risottata», einem Risotto-Fest, auf der Piazza Governo treffen.

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33 Kommentare

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  • Kommentar von Fritz Bühler , Schwyz
    Feel the Biet. Gaht aber gar nöd
  • Kommentar von Rolf Bolliger , Orpund
    Wie wäre es doch schön, wenn der Bundesrat in einem Spital, Altersheim oder einfach bei einer Familie, die 50 Jahre lang pünktlich zur Arbeit ging, Steuern bezahlte, Kinder aufzog und nie ein Sozialamt beanspruchte, besuchen würde, um mit diesen Menschen zusammen das Mittagessen einzunehmen! Solche "Wunschträume" gibt es schon lange nicht mehr! Träumt einer trotzdem "so dahin", wird er zum Hinterwälder, Bünzli und sogar fremdenfeindlichen "Rechtsaussen"! (Im Herbst sind Erneuerungs-Wahlen!)!!
    1. Antwort von Kurt Kaiser , Oberembrach
      Hallo Herr Rorf. Ich bin fast 100% sicher, dass der Bundesrat schon einmal in einem Altersheim war. Puenktlich zur Arbeit gehen und Kinder aufziehen. Braucht man dafuer vom Bundesrat ein Dankeschoen?
    2. Antwort von marco berger , nidau
      Genau! Im Herbst werden die Hinterwäldler,Bünzlis und fremdenfeindlichen Rechtsaussen zum Teufel gejagt!
    3. Antwort von Niklaus Bächler , zur Zeit in Afrika
      Das was sie hier verlangen ist doch Unsinn! Es gehört doch zum normalen Leben, was sie hier beschreiben! Soll der BR zu ihnen hin setzen? Solche Forderungen an den BR grenzen wirklich an das von ihnen beschriebene Hinterwäldlertum!
  • Kommentar von Tom Duran , Basel
    Ansich eine gute Idee, doch in ein paar Tagen Klassenfahrt erfährt man so gut wie nichts über die Probleme die uns Bürger plagen. Dazu kommt, dass alle vorgeplant und organisiert ist. Schön für den Bundesrat, nutzlos für uns!