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Schweiz Flugplatz Payerne: Bund stimmt ziviler Nutzung zu

Per Flieger ab Payerne in den Urlaub? Theoretisch wäre das bald möglich. Doch noch gibt es einige Hindernisse bis dahin.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat ein ziviles Betriebsreglement für den Militärflugplatz in Payerne (VD) genehmigt. Damit ist der Weg für eine zivile Nutzung des Flugplatzes frei. Möglich wären auf lange Sicht bis zu 8400 Flugbewegungen im Jahr.

Nach mehrjähriger Vorarbeit wurde das Betriebsreglement genehmigt, wie das BAZL mitteilte. Das neue Reglement definiere Grundsätze für den Flugplatzbetrieb, namentlich An- und Abflugverfahren sowie Öffnungszeiten.

Maximale Zahl der Flüge kommt erst später

Die Komplexität der militärisch-zivilen Nutzung erfordere eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Partner. Die langfristig 8400 Flugbewegungen sind erst nach einer Veröffentlichung der Flugverfahren im Luftfahrthandbuch sowie einer Inspektion durch das BAZL möglich.

Die Öffnung des Flugplatzes Payerne für die Zivilluftfahrt sei vom Bundesrat als Zielsetzung formuliert worden. Gegen die Genehmigung des Betriebsreglements kann innerhalb von 30 Tagen beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde eingereicht werden.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von jean-pierre schorro, Delley
    Mir scheint, der Flugplatz Payerne wird bereits seit 5 oder 6 Jahren für zivile Flüge genutzt. War denn die Nutzung bisher nicht reglementiert und quasi illegal? Es ist die Rede von bisher 10 000 (!) Flugbewegungen pro Jahr.
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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    Als wir uns vor ca 3 Jz abseits inmitten Wald+Wiese im Be Seeland niederliessen,war der Lärmpegel fast 0.Dann+wann Traktorengeräusche bei der Bearbeitung umliegender Äcker,am Wochenende drehte manchmal ein Privatfurzer seine Runden.Heute regelm.Anflüge v. Privatbusinessjets nach Belp,Helikopterflüge ohne Ende,auch nachts,leider auch Panoramaflüge,Erlebnisflüge mit Doppeldecker,stdlange Übungsflüge der Kampfjets aus Payerne,giftige Modellflieger usf.Vogel-+Heuschreckengesänge hört man nicht mehr.
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    1. Antwort von Denise Hofer, 1595
      Kann ich bestätigen. Bereits jetzt bald einmal zu jeder Tageszeit sowie Sonntags stundenlanges Gedröhne von "Kunstfliegern" vom Flugplatz Payerne. Wie das erst wird, wenn Billig- und Businessjets, Helikopter usw. jeden Tag dutzendweise übers heute noch teilweise idyllische Broyetal und Freiburger Seeland brausen, stellen wir uns lieber noch nicht vor - und die hinterwäldlerische Payerner Regierung freut sich über den "Aeropole", den man der Region andreht, weil ihn sonst keiner will!
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  • Kommentar von Adrian Flükiger, Bern
    Noch besser wäre, wenn dieser Flugplatz so ausgebaut wird, dass er Kloten ersetzen kann. Damit hätte auch das Gestürm um das Anflugregime ein Ende. Wenn schon eine Anpassung für zivile Nutzung, dann gefälligst richtig!
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    1. Antwort von Denise Hofer, 1595
      Ja, genau, Herr Flückiger, das würden den Goldküstlern und anderen lärmgeplagten Zürcher Gemeinden passen, wenn sie Lärm und Gestank gleich ganz ins Broyetal und Seeland auslagern könnten! Welche Region will den heute noch einen Flughafen? Da haben sich die Romands wieder einmal richtig reinlegen lassen!
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    2. Antwort von M. Keller, Thurgau
      A. Flückiger: eine totale Verlagerung bringts nicht. Man müsste das letzte Stück der "Hunter-Strategie" über Bord werfen, und die Flugbewegungen wieder auf das "Swissair-Quartett" (Genf, Basel, Zürich, Lugano) verteilen, und zusätzlich Belp, Altenrhein, ev. Meiringen, Alpnach, Emmen & Payerne hinzuziehen... Schon gäbs für ALLE weniger Fluglärm...
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