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Ein Flugzeug auf dem Rollfeld.
Legende: Die entführte Maschine der Ethiopian Airlines landete am 17. Februar letzten Jahres auf dem Flughafen Genf-Cointrin. Keystone/archiv
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Schweiz Flugzeug nach Genf entführt: Äthiopier verurteilt

Ein Co-Pilot der Ethiopian Airlines entführte eine Passagiermaschine nach Genf. Er wollte dort politisches Asyl stellen. Nun wurde er in Addis Abeba zu 19,5 Jahren verurteilt.

Der Pilot der Ethiopian Airlines, der im Februar 2014 ein Passagierflugzeug nach Genf entführt hatte, ist von einem äthiopischen Gericht zu 19 Jahren und 6 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der Mann war in Abwesenheit der Luftpiraterie schuldig gesprochen worden.

Der Mann war im Februar 2014 Co-Pilot eines Fluges der Ethiopian Airlines von Addis Abeba nach Rom. Als der Pilot gerade in der Bordtoilette war, riss sein Stellvertreter die Gewalt über die Maschine mit 202 Personen an Bord an sich.

Video
Ausnahmezustand am Flughafen Genf
Aus Tagesschau vom 17.02.2014.
abspielen

Kurz darauf sandte der Mann selbst das Notsignal für Flugzeugentführungen. Nach der Landung in Genf seilte sich der Mann aus dem Cockpitfenster ab und stellte sich den Behörden.

Der Äthiopier wollte anschliessend in der Schweiz politisches Asyl beantragen. Die Schweizer Behörden gaben im Mai vergangenen Jahres bekannt, ein Auslieferungsbegehren Äthiopiens abgelehnt zu haben. Der Mann solle in der Schweiz für seine Tat zur Rechenschaft gezogen werden, hiess es damals.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von u.felber , luzern
    weis man eigentlich warum der Herr politisches Asyl beantragt hatte?
  • Kommentar von Adrian Flükiger , Bern
    Schöne Geschichte und, wie die bisherigen Kommentare zeigen, wieder mal eine zum überbeissen. Dabei solltet ihr dem Mann dankbar sein. Er hat mit seinem Tun aufgezeigt, dass Maurers Flügerli nur zu Bürozeiten Einsatzbereit sind. Für das Aufdecken dieses Sicherheitsmankos gebührt dem Mann uneingeschränktes Asyl, dabei droht ihm Knast bis zu 20 Jahren. Frage: Wer ist da weiter - seine Heimat oder wir bei uns?
  • Kommentar von michael gisler , altdorf
    Und wo ist der in Abwesenheit Verurteilte zurzeit? Irgendwo in der Schweiz abgetaucht?
    1. Antwort von Björn Christen , Bern
      Der geniesst den Comfort eines Schweizer 5-Sterne-Gefängnises, was denn sonst?