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Legende: Video Leuthards letzter Streich: Die Förderung der Elektromobilität abspielen. Laufzeit 03:54 Minuten.
Aus Tagesschau vom 18.12.2018.
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Förderung der Elektromobilität Ziel sind 15 Prozent Elektrofahrzeuge in der Schweiz

Mit der «Roadmap zur Förderung der Elektromobilität 2022» soll der Anteil an Elektrofahrzeugen gesteigert werden.

Bis ins Jahr 2022 soll der Anteil der neu zugelassenen Elektrofahrzeuge in der Schweiz auf 15 Prozent erhöht werden. Heute sind drei Prozent der Neuwagen «Steckerautos», also Elektroautos oder Hybridmodelle mit einem Stromanschluss.

Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, hat Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) im Mai über 50 Organisationen und Unternehmen zu einem «Runden Tisch Elektromobilität» eingeladen. Mit dabei waren Vertreter und Verbände der Automobil-, Elektrizitäts-, Immobilien- und Fahrzeugflottenbranche sowie Vertreter von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden.

Roadmap verabschiedet

In Bern wurde nun ein konkretes Massnahmenpaket verabschiedet: die «Roadmap zur Förderung der Elektromobilität 2022». Das Paket enthält konkrete Massnahmen für die erfolgreiche Entwicklung von Elektrofahrzeugen für den Markt. Dazu soll eine optimale Infrastruktur aufgebaut werden, damit die Fahrzeuge mit Strom aufgeladen werden können. Schliesslich sollen Anreize und Rahmenbedingungen entwickelt werden, welche die Elektromobilität begünstigen.

Das Massnahmenpaket soll dazu führen, dass im Jahr 2022 Elektrofahrzeuge selbstverständlicher Bestandteil des Strassenverkehrs in der Schweiz sind. Elektromobilität soll weiter ein wichtiger Baustein sein für eine energieeffizientere und klimaverträglichere Mobilität.

Elektrofahrzeug sollen bis dann auch für das breite Publikum wirtschaftlich interessant sein. Schliesslich sollen die Geschäftsmodelle im Bereich Elektromobilität rentabel und nachhaltig sein.

Legende:
Neuzulassungen von Personenwagen mit Alternativantrieben Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure (Auto-Schweiz)

Umsetzung ab kommendem Jahr

Der Bund sieht seine Rolle hauptsächlich in der Unterstützung von Initiativen, als unabhängiger Koordinator und bei der Starthilfe für vielversprechende Projekte. Grundsätzlich organisieren sich die Akteure der Roadmap aber selbst.

Umgesetzt werden soll die Roadmap ab Januar 2019. Die Öffentlichkeit soll regelmässig über den Stand der Umsetzung informiert werden, erstmals anlässlich des Schweizer Kongresses Elektromobilität von Mitte September 2019 in Bern.

Für Doris Leuthard war es der letzte Auftritt als Bundesrätin in der Öffentlichkeit. Passend zum Thema fuhr die Verkehrsministerin in ihrem Dienstfahrzeug, einem Tesla-Elektrofahrzeug, vor.

Legende: Video Doris Leuthard: «E-Mobilität ist die Zukunft» (franz. Originalton) abspielen. Laufzeit 00:46 Minuten.
Aus News-Clip vom 18.12.2018.
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64 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Schmidlin  (Queren life)
    Die Leuthardsche Träumerei nimmt ihren Lauf. Und wieder muss Norwegen seinen Kopf dafür hinhalten, ein Land deren Nutzenergiefläche über 10 mal grösser ist und damit nur 5 Mio Menschen versorgt werden müssen. Die Kopflosigkeit in Sachen Strom nimmt kein Ende.
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  • Kommentar von Ulrich Zimmermann  (Crocc)
    Gaskraftwerke produzieren auch CO2 und sind deshalb keine richtige Alternative. Stromspeicher nicht sind nicht rationell, sodass eigentlich nur Solar + Wind bleiben, deren Ueberschussstom zur Wasserstoffproduktion verwendet wird. Dabei wird der Umwelt Energie der Sonneneinstrahlung entzogen, die dann abgasfrei verbrannt werden kann, oder in Brennstoffzellen verstromt werden.
    Vorteile: Klimaneutral, Investitionen überschaubar, wenig Bedarf an raren Rohstoffen, grosse Reichweite für Autos, etc.
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  • Kommentar von H. Wach  (H. Wach)
    Fertiger Blödsinn! Zur Erinnerung: In den 1950er Jahren ging das Schlagwort um die Welt: „Friedliche Nutzung der Atomenergie“. Schadstofffrei, sicher, unbegrenzt, usw. Folge: Das CH-Volk bewilligte am 24.11.1957 AKW. Den Atommüll müssen! entgegen der BV/Präambel künftige! Generationen entsorgen/hüten. Damals war die Ergiebigkeit über 20 kg Uran/Tonne Gestein. In den 2000er Jahren waren es nur noch ca. 0,04-0,05 kg/Tonne. Schlimmer: Lithium, Kobalt, Grafit reicht gerade mal für paar Mio. E-Autos!
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    1. Antwort von E Hitz  (Habo)
      Grafit ist ein sehr häufig vorkommendes Mineral
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