Zum Inhalt springen

Header

Video
Präsident Hollande interessiert sich für Schweizer Lehrlinge
Aus Tagesschau vom 16.04.2015.
abspielen
Inhalt

Schweiz François Hollande: «Ich muss wieder kommen»

Der zweite Tag von François Hollandes Besuch in der Schweiz war der Berufsbildung, der Forschung und der Wirtschaft gewidmet. Der französische Staatspräsident besuchte eine Metallbaufirma, die Zürcher Hochschule der Künste und die ETH Lausanne.

Der zweite Tag des Staatsbesuches glich einem Bildungs-Marathon. Bereits um 10 Uhr stand ein Besuch der Metallbaufirma Ernst Schweizer AG im Zürcher Säuliamt auf dem Programm.

Die 600 Angestellte zählende Metallbaufirma arbeitet mit französischen Unternehmen zusammen und gehört zu den Pionieren bei der Nachhaltigkeit im Bauwesen.

Besonders interessierte sich der französische Staatspräsident für das Schweizer Modell der dualen Berufsbildung. Die Schweizer Berufslehre verdiene es, in die französische Praxis übersetzt zu werden, sagte Hollande nach der Visite.

Mit dem Zug nach Lausanne

Aus dem Säuliamt reiste Hollande nach Zürich weiter, wo er am Mittag mit seiner Amtskollegin Simonetta Sommaruga und der Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch die Hochschule der Künste auf dem Toni-Areal besuchte.

Sommaruga, Mauch und Hollande
Legende: Genossen unter sich: Am Mittag besuchte Hollande mit Simonetta Sommaruga und Corine Mauch die ZHdK. Keystone

Nach einer Tanzvorführung auf der Treppe des Gebäudes wurden dem französischen Staatspräsidenten zwei Forschungsprojekte der ZHdK präsentiert. Beim einen ging es um einen Vogelsimulator, beim anderen um Geräusche, die Pflanzen beim Wachsen produzieren.

Nach einem einstündigen Treffen mit Schweizer und französischen Wirtschaftsvertretern bestiegen Hollande und Sommaruga in Altstetten einen Zug nach Lausanne. Die Fahrt wurde zum bilateralen Austausch genutzt. Diskutiert wurde auch die Umsetzung der Zuwanderungsinitiative.

In Lausanne wurde Hollande vom Waadtländer Regierungspräsident Pierre-Yves Maillard (SP) empfangen, bevor sich die Gruppe auf einen Rundgang durch den Innovationspark der ETH Lausanne (EPFL) begab.

Keine Furcht vor nichts mehr

In seiner Schlussrede an der EPFL lobte er die Schweiz, eine Seitenhieb zur Personenfreizügigkeit konnte sich Hollande aber nicht verkneifen. Es gebe ein Schweizer Wunder, ein Geheimnis, das nicht aus der Bankenwelt stamme und unzerstörbar sei: Die Fähigkeit, die Bildung in Unternehmen zu übertragen.

«Wenn man ihr Niveau erreicht hat, braucht man sich vor nichts mehr zu fürchten, nicht vor anderen, nicht vor sich selbst», sagte Hollande vor den Studenten. Die Personenfreizügigkeit erlaube es der Schweiz, sogar noch grösser zu sein als sonst schon.

«Ich komme wieder!»

17 Jahre nach dem letzten Besuch eines französischen Präsidenten in der Schweiz kündigte Hollande noch in Zürich an, schneller wiederzukommen. Er komme nicht umhin, an der Eröffnung des Gotthard-Basistunnells – dem Herzstück der Neat – im kommenden Jahr teilzunehmen, sagte Hollande in Zürich. Dies werde ihm ein Vergnügen sein.

Der «unkomplizierte» Hollande

Box aufklappen Box zuklappen
Der «unkomplizierte» Hollande

Der Chef der Metallbaufirma Ernst Schweizer AG und seine Angestellten konnten heute den französischen Präsidenten Hollande in ihrem Betrieb begrüssen. Stolz und Stress lagen dabei ganz nah beieinander. Lesen Sie hier mehr dazu.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

17 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von jc heusser , erstfeld
    Früher oder später wird sich die EU mit "ausartenden Zuwanderung" beschäftigen müssen ob es ihr passt oder nicht! Die Überfremdung ist in vielen Ländern bei der einheimischen Bevölkerung mehr als en Thema! Wehe wenn des Volkszorn losbricht . . . .
  • Kommentar von E. Waeden , Kt. Zürich
    Unrecht hat Hollande ja nicht! Betreffend hohem Niveau, welches wir in der Schweiz erreicht haben. Also müssen wir weder die EU noch irgend jemand fürchten, welche uns diktieren wollen, was wir zu tun haben. Das sollten jetzt nur noch unsere Räte endlich kapieren & selbstbewusster auftreten. Und um dieses hohe Niveau halten zu können, müssen wir eben die Zuwanderung auch wieder selber steuern können. Man lässt einen Wasserhahn ja auch nicht andauernd laufen, bis das Becken überläuft.
  • Kommentar von Peter Escher , Leuk - Stadt
    " eine Seitenhieb zur Personenfreizügigkeit konnte sich Hollande aber nicht verkneifen" - EIN Seitenhieb genügt ... ;-)) und schon Wiederkommen, nicht nötig - zuviel der Ehre ..