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Schweiz Geleise überquert: Frau und Mann sterben in Bern Bümpliz

Nur einen Tag nach einem tödlichen Personenunfall im Bahnhof Bern-Wankdorf sind in der Hauptstadt erneut zwei Personen von einem Zug erfasst worden. Für die beiden Erwachsenen kam jede Hilfe zu spät.

Legende: Video Tod am Bahnhof abspielen. Laufzeit 01:02 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 17.12.2013.

Die beiden Personen wollten nach ersten Erkenntnissen hinter einem anfahrenden S-Bahn-Zug die Geleise überqueren. Auf dem zweiten Gleis wurden sie dann von einem aus der anderen Richtung nahenden Schnellzug erfasst.

Notbremsung wirkungslos

Obwohl der Lokführer umgehend eine Notbremsung einleitete, konnte er die Kollision nicht verhindern. Das teilten die regionale Staatsanwaltschaft und die Berner Kantonspolizei mit. Die Identität der zwei getöteten Personen steht noch nicht fest. Es handelt sich um erwachsene Personen.

Am Sonntagabend starben im Bahnhof Bern-Wankdorf zwei Schwestern aus der Region Bern, als sie von einem Intercity erfasst wurden. Die Hintergründe dieses Personenunfalls sind noch nicht klar.

Auch in diesem Fall versuchte der Lokführer erfolglos, die Kollision mit einer Schnellbremsung zu verhindern. Eine Polizeisprecherin sagte, es hätten sich Zeugen des Ereignisses gemeldet. Diese würden nun befragt. Von den Zeugenaussagen erhofft sich die Polizei Informationen zum Geschehen auf dem Perron. Einen Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen sieht die Polizeisprecherin nicht.

Unfallort am Bahnhof Bümpliz Süd

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16 Kommentare

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  • Kommentar von peter mueller, bern
    Da kommen mir spontan die "Darwin Awards" in den Sinn!
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  • Kommentar von H.Moser, Basel
    Tragisch aber Fakt..!! Das zeigt doch nur mal ehrlich auf, wie Hirnlos sich die Gesellschaft heute im öffentlichen Raum bewegt.!! Normalerweise sind es doch immer die Auto,Lastwagenfahrer,oder Fahrradfahrer welche angeblich diejenigen sind, welche man beschuldigt wenn ein Unfall geschieht, aber immer wieder muss man wen man die Augen nicht verschlossen hat beobachten wie Menschen anstelle auf den Verkehr zu achten mailen,Music hören und völlig abwesend sind.!! Und da wundert man sich .?
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  • Kommentar von F. Zuber, Solothurn
    Meeein Gott, wie immer wird hier alles übertrieben. Bleibt mal auf dem Boden, Leute, es war "nur" ein Unfall. Unfälle geschehen tagtäglich, es passieren wirklich schlimmere Dinge auf der Welt. Wieso denken so viele, die Schweiz ist perfekt? Hier darf nichts Falsches passieren, hier gibt es keine Unfälle, hier wird nicht geklaut, hier zahlen alle brav ihre Steuern... Wacht auf! Wir leben nicht in Utopia, sondern im Jahr 2013 auf der Erde.
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    1. Antwort von Hans Knecht, Torny
      "Wenn man aufhört mit sich verbessern zu wollen, beginnt man sich zurück zu entwickeln." Jede gesunde Gesellschaft braucht meines Erachtens Weltverbesserer, Menschen die den kommenden Generationen eine bessere Welt hinterlassen wollen.
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