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Plakat, Mädchen, das sich an einen Hund lehnt. Im Vordergrund sind Kleider in einer Sportxx-Filiale sichtbar.
Legende: Die Migros will bis 2017 die Textilien ihrer Eigenmarken ökologisch, sozialverträglich und rückvervolgbar produzieren. Keystone
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Schweiz Giftstoffe in Kinderjacken bei der Migros

Für den Orangen Riesen ist es eine unangenehme Angelegenheit: Kinderjacken der Migros enthalten gesundheitsschädigende Stoffe. Entdeckt hat sie Greenpeace bereits letztes Jahr. Nun schlägt die Umweltschutzorganisation erneut Alarm.

Betroffen sind drei Kinderjacken der Migros-Eigenmarke Trevolution. Publik hat dies Greenpeace gemacht. Die Umweltschutzorganisation forderte den Detailhändler deshalb auf, am globalen Detox-Programm von Greenpeace teilzunehmen.

Video
Schadstoffe in Kinderjacken
Aus 10 vor 10 vom 26.03.2013.
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Seit Juni 2012 bemühe sich Greenpeace intensiv darum, mit der Migros eine Lösung zu finden, damit diese auf eine giftfreie Produktion umstelle, teilte Greenpeace am Dienstag mit. Doch der Grossverteiler habe es bis anhin abgelehnt, am globalen Detox-Lösungsprozess teilzunehmen.

«Auch wenn man die ganze Jacke essen würde»

Bereits im Februar hatte Greenpeace die Migros mit ersten Test-Ergebnissen konfrontiert. Daraufhin nahm der Konzern eine Trevolution-Kinder-Regenjacke aus dem Sortiment. Nun habe man neue Tests durchgeführt und erneut Schadstoffe gefunden, schreibt Greenpeace, insbesondere in Reissverschluss-Anhängern.

Für die Kundinnen und Kunden besteht gemäss Migros keine Gefahr, «auch wenn man die ganze Jacke essen würde», wie Migros-Sprecher Urs Peter Naef sagte. Die Migros verlange seit 1996 von ihren Lieferanten, dass sie – immer den neuesten Erkenntnissen folgend – auf Schadstoffe in der Produktion verzichten.

Bis 2017 werde die Migros sämtliche Textilien ihrer Eigenmarken ökologisch, sozialverträglich und rückverfolgbar produzieren lassen.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von A.Stahel , Kt. Zürich
    Wo liegt denn nun die letale Dosis? 14 Jacken der Grösse S bei 30kg Körpergewicht? Reine Angst- und damit letztlich Geldmacherei von Greenpeace, die leider auch noch funktioniert, wie man hier an einigen Kommentaren sehen kann. Trinken sie mal 40 Liter Energydrinks oder 100 Liter Coca Cola. Nach 4 Liter starkem Espresso dürfte es ihnen auch nicht mehr allzu gut gehen. Und all diese Produkte werden von dieser perfiden Todesfalle Migros verkauft! Grauenhaft!
  • Kommentar von Tom Duran , Basel
    Was meinen Sie, wo überall versteckt "Gift" drin steckt, ohne das Sie es ahnen?
    Trinkwasser, sauber? Ja, bakteriell. Aber die Rückstände der Reinigung (Metalle, die im Verdacht stehen Alzheimer zu begünstigen) und Radioaktivität (bekannt, aber vernachlässigt) erwähnt das BAG natürlich nicht. Ämter, Behörden, Politiker und Polizeichefs sind doch Makellos. DIE machen doch nie Fehler, es sind immer die Anderen!
  • Kommentar von Peter Seier , Zürich
    Die Jacke bringt mein Kind nicht um? Dann ist ja alles in Ordnung.
    Liebe Migros: Ganz ehlrlich - ich stelle mir unter nachhaltigem Engagement wie ihr es vollmundig vesprecht, etwas anderes vor.
    Gruss
    P.