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Schweiz Greenpeace-Aktivist Marco Weber bereut nichts

Mehr als drei Monate dauerte die Odyssee des Greenpeace-Aktivisten – nun ist sie endlich zu Ende. Nach wochenlangem Bangen in St. Petersburg ist der 28-jährige Schweizer endlich wieder in Zürich. Die Aktion in der Arktis sei ein voller Erfolg gewesen.

Nicht ein Richterspruch brachte für die Greenpeace-Aktivisten die Freiheit, sondern eine grossangelegte Amnestie. In Freiheit sagte Marco Weber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen»: «Unsere Aktion ist perfekt aufgegangen. Ich bereue nichts.»

Mit einer spektakulären Aktion hatten die Umweltschützer Mitte September versucht, eine Ölplattform des russischen Energiekonzerns Gazprom zu entern. Der Protest gegen Ölbohrungen in der Arktis endete in russischer Gefangenschaft

Das Schiff der Aktivisten, das unter niederländischer Flagge fuhr, wurde beschlagnahmt, die 30 Festgenommenen in Haft gesetzt. Nach Protesten wurde die Anklage von «Piraterie» auf «Rowdytum» abgeschwächt – dennoch drohten den Festgenommenen lange Haftstrafen.

Ende November kamen die Inhaftierten auf Kaution hin auf freien Fuss, durften Russland aber nicht verlassen. Nachdem das russische Parlament am 18. Dezember eine Amnestie beschlossen hatte, stellte die Justiz die Verfahren gegen die 30 Festgenommenen ein und stellte ihnen Ausreisevisa aus.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Johanna Frey-Bopp, 8405 Winterthur
    Marco Weber ist ein mutiger Mann, er hat den biblischen Auftag, den Gott den Menschen ganz klar mitgegeben hatte für die Schöpfung, wahrgenommen und ausgeführt. In 1. Mose, 2, 15 steht deutlich, dass wir Menschen die Erde bebauen und B E W A H R E N sollen.
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    1. Antwort von T. Eigenmann, Dietikon
      JETZT WIRD ER NOCH HEILIG GESPOCHEN ????!!!! Definitiv ein mutiger Mann, aber einen biblischen Auftrag Sehe ich hier nicht. Ein bisschen Uneinsichtig, denn das nächstemal müsste er definitiv Absitzen. Er bekäme definitiv keine zweite Amnestie.
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  • Kommentar von T. Hink, Zürich
    @ Herr Funk: Herr Weber versuchte auf Missstände hinzuweisen, darauf, dass Gazprom die Umwelt schädigt. Weshalb soll er deshalb ein Verbrecher sein? Die Verbrecher sind diejenigen, die die Umwelt schädigen! Und Sie glauben offenbar, Gazprom verstosse gegen keine Gesetze? Wie naiv! Aber ich fürchte, dieses Thema übersteigt Ihren Horizont. Ich hoffe, Sie sind noch jung, dann haben Sie noch Zeit zu lernen...
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    1. Antwort von Marie-Luise Reck, Turbenthal
      T.Hink es sind doch wohl eher die Menschen schuld die das Öl und Gas wollen die Nachfrage ist es die dazu führt das immer mehr gebohrt . Mehr Menschen, die immer mehr wollen und da gehören die von Green Peace genauso dazu wie wir alle deswegen begreifen viele das Theater nicht solange keine Vernunft in den Endverbraucher kehrt wird sich nichts ändern im Gegenteil.
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    2. Antwort von Hans Haller, Kölliken
      Auf diese Art auf Missstände hinweisen nutz nur den Medien und ist lediglich eine PR-Aktion. Am Ende wird genau gleich weitergemacht und diese Geschichte gerät autom. in Vergessenheit. - Herr Weber hat nochmal Glück gehabt. Zu hoffen bleibt, dass er etwas daraus gelernt hat. Jedenfalls es war und bleibt "nur" eine jugendlich beseelte Dummheit ohne Sinn und ohne Wirkung für die Umwelt.
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    3. Antwort von S.Frehner, Matzingen
      Frau Reck, den Endverbrauchern kann man keine Vorwürfe machen. Seit Jahrzehnten sind Alternativen für Kohle, Öl, Gas und Atomkraft bekannt. Doch das Konglomerat von gekaufter Politik und Energiekonzernen verhindern eine Energiewende seit jeher. Wir bräuchten in der Schweiz endlich eine rot-grüne Mehrheit. Das allein würde bei uns was ändern.
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    4. Antwort von Albert Planta, Chur
      Eigentlich hat der Hink recht. Wenn sich nicht Organisationen wie Greenpeace für die Umwelt einsetzen wer dann? Etwa hochkarätige Klimakonferenzen die nicht imstande sind auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu kommen?
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    5. Antwort von Hans Haller, Kölliken
      Sicher richtig, Herr Weber versuchte nur auf Missstände hinzuweisen. Allerdings mit Mitteln, die jenseits der Legalität sind und letztlich der Sache Umweltschutz usw. eben auch nicht dienlich sind. Es ist naiv anzunehmen, man könne Unrecht mit Unrecht bekämpfen und dabei gleichsam auch noch was bewirken. Was da uns vorgeführt wurde ist lediglich ein jugendlich beseelter Unfug, eines "Mannes", der die möglichen Folgen nie richtig und umfassend bedacht hat.
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    6. Antwort von Marie-Luise Reck, Turbenthal
      Rot / Grüne Mehrheit ? Ganz sicher nicht S.Fehner so tief werde ich nie sinken und die wählen die gar nichts auf die Reihe bringen samt der FDP. Ich wünsch trotzdem allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.
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  • Kommentar von Fernanda Bechter, Aarau
    Geile Siech, liebt die Kamera und schreibt jetzt ein Buch über sein Abenteuer
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    1. Antwort von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
      @F. Bechter: ...und würde dabei wohl nicht schlecht verdienen. Wer weiss, möglicherweise würde er damit einen Teil der finanz. Aufwändungen des EDA berappen, welche für deren Bemühungen um seine Freilassungen anfielen.
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