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Schweiz Häftlinge ins Ausland verlegen?

In der Schweiz sind die Gefängnisse überfüllt, im umliegenden Ausland halb leer. Deshalb gewinnt eine neue Idee in der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren an Popularität.

Die Probleme mit überbelegten Gefängnissen könnten umgangen werden, indem Insassen ihre Freiheitsstrafe im Ausland verbüssen. Über diese Idee wird in der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) nachgedacht.

«Weshalb sollten wir es nicht ausnützen, dass in umliegenden Ländern Gefängnisse halb leer sind», fragte sich Charles Juillard, Präsident der Justizdirektorenkonferenz der Romandie und des Tessins (CLDJP) in der Sendung «19:30» des Westschweizer Fernsehens RTS. Er erwähnte dabei Süddeutschland. Die KKJPD sei daran, die gesetzlichen Aspekte eines solchen Vorgehens zu prüfen.

Der Genfer Sicherheitsdirektor Pierre Maudet nannte die Idee im Fernsehbeitrag «verführerisch». In seinem Kanton ist besonders das Gefängnis Champ-Dollon überbelegt. Nach Angaben von RTS hat das Bundesamt für Justiz bisher keine formelle Anfrage der KKJPD in der Angelegenheit erhalten.

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44 Kommentare

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  • Kommentar von W, PIp , ZH
    EU-Kohäsionszahlungen könnten hier endlich mal einen Wert entfalten. Ein Kooperationsvertrag mit Rumänien beispielsweise könnte unsere Ibis-Budget-Gefängnisse um einige Schwerbelehrbare und "Carlose" erleichtern...
  • Kommentar von Marianne Roe , Gwatt
    Und immer sind eigentlich wir schuld. Wir wählen die falschen Leute in politische Ämter. Das fängt schon weit unten an. Wir dürfen nicht jemanden wählen, weil er so ein lieber ist. Nur ein bisschen Notizen machen beim Zeitung lesen, und sich die richtigen Leute für die nächsten Wahlen aufschreiben. Es wäre einfacht, aber man muss es machen. Viel Glück !
  • Kommentar von Marianne Roe , Gwatt
    Für die schlimmsten, und jugendliche Kriminelle könnten wir mit Russland verhandeln, dass wir diese in die Arbeitslager senden können. Das wäre sicher das günstigste und auch das effizienteste. Die jungen würden da am besten lernen, nie wieder zu weit zu gehen.