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Schweiz Hooligan-Randale am Gotthard: Autobahn gesperrt

Wegen randalierender Fussballfans musste am Samstagabend die Gotthard-Autobahn für kurze Zeit gesperrt werden. Die Fans hatten bei den Autobahn-Raststätten bei Schattdorf (UR) auch eine Leuchtpetarde auf die Fahrbahn geworfen.

Die Sperrung dauerte 20 Minuten, wie die Kantonspolizei Uri weiter mitteilte. Zuvor waren beinahe zwei Fangruppen aneinandergeraten.

Polizei vorgewarnt

Sie konnten von der Polizei aber auseinandergehalten werden. Diese war bereits vor Ort, weil sie eine Meldung erhalten hatte, dass Fussballfans in der Fussgängerunterführung zwischen den Autobahn-Raststätten Gotthard Nord und Süd die Wände mit Farbe besprühten.

Hinter den Sprayereien standen nach Angaben der Polizei Fussballfans aus Bellinzona (TI). Diese waren nach einem Spiel gegen Wohlen (AG) auf dem Heimweg in Richtung Tessin. Zur selben Zeit trafen auf der Autobahnraststätte auf der gegenüberliegenden Seite Fussballfans aus Aarau ein, die auf dem Heimweg von einem Spiel in Chiasso (TI) waren.

Zusammentreffen der Fans verhindert

Die Aarau-Fans entdeckten die Fans aus Bellinzona und versuchten, durch die Unterführung auf die andere Seite zu gelangen. Doch dort trafen sie auf Polizisten, die gerade den Schaden durch die Sprayereien begutachteten. Die Polizei konnte ein Zusammentreffen der Fans verhindern.

Schliesslich zogen beide Fangruppen ab und machten sich auf die Heimreise. Die Höhe des Sachschadens war am Abend noch unklar.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Flükiger , Bern
    Was dieses Geschichtlein auch noch zeigt: Nicht nur die "Grossklubs" haben ein Problem mit einem Teil ihrer sogenannten Fans. Nein, auch die Provinzvereine sind betroffen. Die Typen sind also in der ganzen Schweiz vorhanden. Auch bemerkenswert ist, dass dieser "Zusammenprall" sogar in der tiefen Provinz über die Bühne ging. Gut so, dann bekommt auch die Bevölkerung im "heilen Teil" der Schweiz ab und an mit, was so abgeht in der rauen Welt draussen. Irgendwie gefällt mir das Geschichtlein!
  • Kommentar von Margrit Holzhammer , 8903 Birmensdorf
    Ein primitives Volk, diese Fussballer.
    1. Antwort von Johnny Feierabend , Bern
      Nicht die Fussballer, die Hooligans sind teilweise primitiv!
  • Kommentar von von Burg , Hohmatt
    Ich erwarte von einer Polizei, dass sie solche Schläger einquartiert, idendifiziert und sie den Schaden bezahlen lässt. Alles Andere ist Kuscheljustiz. Bei jeder anderen Schlägerei wird das auch gemacht. Das hat mit "Fans" nichts zu tun.
    1. Antwort von Johnny Feierabend , Bern
      Ja, genau. Nur, dass das sonst eben auch selten passiert, dass die fehlbaren Leute zur Rechenschaft gezogen werden. Es ist letztlich die Allgemeinheit, die für die Schäden gerade stehen muss. Eine Schande!