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Schweiz Imam der An' Nur-Moschee muss in Untersuchungshaft

Nach der Razzia in der seit langem kritisierten Winterthurer Moschee sind vier Personen aus dem näheren Umfeld verhaftet worden. Der äthiopische Imam der An' Nur-Moschee und ein mutmassliches Vorstandsmitglied des Kulturvereins müssen jetzt in Untersuchungshaft.

Aussenansicht des Gebäudes mit der Moschee.
Legende: In einer Predigt in der An' Nur-Moschee in Winterthur soll der Imam zu Mord an schlechten Muslimen aufgerufen haben. SRF

Der äthiopische Imam der An' Nur-Moschee in Winterthur und ein mutmassliches Vorstandsmitglied des Vereins An' Nur müssen in Untersuchungshaft. Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich begründet dies mit dem Verdacht der öffentlichen Aufforderung zu Verbrechen oder Gewalt. Der Imam soll in einer Predigt zu Mord an schlechten Muslimen aufgerufen haben.

Weitere Festgenommene wieder frei

Die zwei anderen Personen, die bei der Razzia am Mittwoch festgenommen wurden, sind wieder auf freiem Fuss. Unter ihnen war auch der ehemalige Präsident der An' Nur-Moschee. Dieser wurde bereits am Mittwoch wieder freigelassen. Auch eine weitere Person aus dem Umfeld der Moschee ist gemäss Mitteilung der Oberstaatsanwaltschaft wieder frei.

In der Moschee wurden bei der Polizeiaktion weitere Personen angetroffen. Gegen drei von vier hat die Staatsanwaltschaft Strafbefehle wegen rechtwidrigen Aufenthalts oder rechtswidriger Einreise in die Schweiz erlassen. Die vierte Person hielt sich als Tourist rechtmässig in der Schweiz auf und trug Ausweispapiere auf sich.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Gabori Balazs (Gabori Balazs)
    Ich glaube, alle wissen, was in Europa vor sich geht nur die Medien, die eigentlich eine Wächterrolle übernehmen sollten, tun noch so, als wäre alles in Ordnung. Kein Wunder wird die Jugend rechter, ein Trump, Le Pen, Strache und AFD stärker, etc. Das Politestablishment und die Mainstreammedien sind ein Auslaufmodell. Ich würde mir wünschen, die Mainstreampolitiker würden endlich ihre Augen öffnen und schleunigst handeln. Diese Unterwerfung gegenüber dieser Glaubensrichtung geht mir zu weit.
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  • Kommentar von Jürg Sand (Jürg Sand)
    Das nennt man eine Stichprobe, hier durchgeführt aufgrund massiver Publizität der Sache. Man überlege, wenn man bei EINER Kontrolle schon drei Strafbefehle wegen "rechtswidriger Einreise und rechtswidrigem Aufenthalt" ausstellen muss, wie wäre das bei systematischen Kontrollen!? Noch eine Kleinigkeit dazu. Was ist mit den 75% offiziell illegal Eingereisten und den 50% Abgewiesenen? Der Rechtsstaat scheitert an der Menge, er scheitert, weil er erbärmlich versagt hat!
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    1. Antwort von Astrid Meier (Swissmiss)
      Die Naivität des Vorstandes dieser Moschee ist unglaublich. Wie kann man, während man derart im Kreuzfeuer steht und unter Bewachung seitens staatlicher Stellen, illegal Eingereisten Gastrecht gewähren und einen blutjungen Hardliner predigen lassen?
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    2. Antwort von Jürg Sand (Jürg Sand)
      Ja, wie kann man nur, wie konnten wir nur?! Man wird sich das im ganzen Zusammenhang mit der muslimischen und afrikanischen Migration konsterniert fragen. Täglich treffen, ob berichtet oder nicht, rund eine Kompanie illegaler Migranten ein, täglich, ohne Unterbruch, ohne nur den Ansatz eines staatsrechtlichen HALT!
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    3. Antwort von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
      So nebenbei: Wir sind eher ein Linksstaat als ein Rechtsstaat (da wir als Gutmenschen jeden reinlassen). Wirklich wichtig aber ist, dass der Rechtstaat (kommt vom Wort "Recht" und nicht von der Richtung "rechts") nicht untergraben wird.
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    4. Antwort von Jürg Sand (Jürg Sand)
      Herr Ducrey, da gebe ich Ihnen wie immer recht, der Rechtsstaat darf nicht untergraben werden, wird es aber mit dieser Asylpolitik der rechtlosen Duldung. Das sich das Wort "Rechtsstaat" nicht von "rechts" ableitet ist ebenso bedauerlich wie wahr.
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