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Schweiz Immer mehr Jugendliche beziehen eine IV-Rente

Es sind Zahlen, die aufhorchen lassen: Bereits 1300 junge Erwachsene bekommen in der Schweiz jedes Jahr eine IV-Rente aufgrund psychischer Probleme – Tendenz steigend. Der Arbeitgeberverband fordert von der Politik Massnahmen.

Seit 1995 hat sich die Zahl junger IV-Bezüger mit psychiatrischer Diagnose fast verdreifacht auf rund 1300 Fälle pro Jahr. Das berichtet der «Tages-Anzeiger». Vor allem Hyperaktivität, schwere Konzentrationsstörungen und Persönlichkeitsstörungen gehören zu den psychischen Problemen der Jugendlichen.

Verändert sich nichts, dann bleiben diese jungen Menschen ihr ganzes Leben in der Invalidenversicherung. Einen Arbeitsplatz finden sie nicht. Die Arbeitgeber seien in der Pflicht, lautet eine viel gehörte Forderung. Denn es gebe zu wenig Arbeitsplätze für Jugendliche mit psychischen Problemen.

Wichtige IV-Revision wurde versenkt

Martin Kaiser, Verantwortlicher der Sozialpolitik beim Arbeitgeberverband widerspricht dem. Die Arbeitgeber hätten Initiativen ergriffen, um Gegensteuer zu geben. Laut dem Verband liegt das Problem in der Politik. Die letzte IV-Revision 6b habe wichtige Massnahmen für den Erhalt der Arbeitsfähigkeit und die Integration psychisch beeinträchtigter Menschen vorgesehen. Diese Revision wurde vom Parlament aber versenkt.

OECD bestätigt Problem

Die Forderung des Arbeitgeberverbandes ist darum klar: Bundesrat und Parlament müssen diese Massnahmen wieder aufnehmen. «Es braucht das Zusammenspiel von Arbeitgebern und IV-Versicherung», sagt Kaiser. Damit käme man ein grossen Schritt weiter. «Wir weisen seit langem auf den Missstand hin, dass immer mehr junge Menschen IV-Renten beziehen», sagt er. Auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat in einer Studie kürzlich festgestellt, die Schweiz habe ein gravierendes Problem mit jungen Rentenbezügern.

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Albert Planta , Chur
    Das Problem ist, dass es immer weniger berufliche Möglichkeiten für die Schwächeren gibt. Zudem muss bald jeder Berufstätige imstande sein, mehrmals während seiner Karriere sich beruflich neu zu orientieren. Früher hatte man auch Schwächere eingestellt, heutzutage muss alles rentieren.
    1. Antwort von E. Waeden , H
      @A. Planta: Stimmte Ihnen zu! Und diejenigen, welche nicht studieren, werden dann oft mitleidig belächelt & für dumm gehalten, weil es bei ihnen nicht fürs Studium ausgereicht hat. Leider nimmt diese Tendenz immer mehr zu & vergisst, dass für viele Berufe Talent & Begabung wichtiger sind.
  • Kommentar von A.Käser , Zürich
    Ganz einfach!Seid nicht mehr fruchtbar und vermehrt Euch nicht mehr.Somit entsteht auch kein menschlichen Abfall mehr.Zeit Kosten und Nervenaufwand können gespart werden.Replikation ist eh ein Risiko.Man weiss nie wie hoch der Prozentsatz der"Mankulatur"ist.Die menschliche Gesellschaft ist ein totales Lehrlaufprogramm.Vermehrung des Menschen ohnehin das schlimmste Verbrechen und eine reine Zumutung.Wissen Frösche wenigstens wieso sie quaken und Mäuse wieso sie sich so rasant vermehren?
    1. Antwort von Beppie Hermann , Bundey
      A.Käser"Wissen Frösche wenigstens wieso sie quaken u.Mäuse wieso sie sich so rasant vermehren?" Überbevölkerung ist mit ein Grund für psych. Schäden. Tiere+Pflanzen richten sich in intakter Natur nach ihrem Umfeld:Lebensraum,Nahrungsangebot,Feinde,Wetter usf Sie tun es naturgemäss korrekt+regulieren sich selber.Ich würde es eher Instinkt nennen.Mensch vermehrt sich masslos+wissentlich zur Befriedigung der Triebe,Reproduktion seines aufgeblasenen Egos od.zur Erfüllung eines religiösen Auftrags.
  • Kommentar von Verena Eberhard , 5722 Gränichen
    na ja klar die dumme linke Politik in unserem Land macht das möglich (siehe Carlos von Zürich) wo neben dem Faulenzer auch noch der Vater profitiert, welcher es jedoch unterlassen hat seinem Sohn eine anständiges Leben zu ermöglichen (resp. Anstand und Moral zu vermitteln).