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Ein Vater hält seinen Frischling in den Armen.
Legende: Ein Vater soll – ebenso wie die Mutter – das Neugeborene kennenlernen. Keystone
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Anschub für Vaterschaftsurlaub Initianten reichen Unterschriften für Vaterschaftsurlaub ein

Väter sollen nach der Geburt 4 Wochen bezahlten Urlaub erhalten. Im Parlament hatte der Vorschlag bisher keine Chance.

Das Wichtigste in Kürze

  • Väter sollen nach der Geburt eines Kindes mindestens vier Wochen bezahlten Urlaub erhalten.
  • Die Initiative «Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub – zum Nutzen der ganzen Familie» wird nun eingereicht.

Die erste Zeit nach der Geburt eines Kindes sei besonders intensiv für eine junge Familie. Heutige Väter wünschten sich, diese wichtige Zeit mit ihrer Familie verbringen zu können, schreiben die Initianten.
Der Vaterschaftsurlaub soll über die Erwerbsersatzordnung finanziert werden. Die Kosten betrügen laut Bundesrat maximal 380 Millionen Franken. Zur Finanzierung müssten Arbeitgeber und Arbeitnehmer je 0,06 Lohnprozente mehr einzahlen. Bei einem Monatslohn von 6000 Franken wäre das in etwa so viel wie eine Tasse Kaffee, schreiben die Initianten.

Im Parlament hatte der Vaterschaftsurlaub bisher keine Chance. Im Nationalrat scheiterte eine parlamentarische Initiative, die einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub forderte. Im März scheiterte ein Vorstoss für eine bezahlte Elternzeit.

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Hinter der Initiative steht der Verein «Vaterschaftsurlaub jetzt». Dieser wird von den Dachverbänden Travail.Suisse, männer.ch, Alliance F und Pro Familia getragen.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Verena Casagrande  (Verena Casagrande)
    Haben diese Väter nach diesem 4 Wochen Urlaub auch noch Zeit für die Kinder ?
  • Kommentar von Henriette Rub  (ehb)
    Anspruchsvoll erzogen ergibt immer grössere Forderungen. Das heisst: die Geister, die wir riefen..
  • Kommentar von Norbert Schnidrig  (3646)
    Ach so ist das? Und dann nach vier Wochen Urlaub werden die Kinder in die Krippe verschoben, damit beide Elternteile wieder arbeiten können. Und alle sollen bezahlen. Wenn wir uns die Beführworter so ansehen, sind das zum grössten Teil egoistische Stastsmelker, für die das alles selbstverständlich ist, dass die öffentliche Hand sie unterstützen soll. Eigenverantwortung ist ein Wort, dass ihnen fremd ist.
    1. Antwort von Jörg Frey  (giogio)
      Sie meinen die SVP-Worthülse Eigenverantwortung. Gilt selbstverständlich nichr für die Landwirtschaft, das Militär und die aufgeblasene SVP-Bürokratien.