Gesuche gehen zurück Kantone schliessen Asylunterkünfte

  • Die rückläufige Anzahl neuer Asylgesuche in der Schweiz führt dazu, dass zahlreiche kantonale Unterkünfte für Flüchtlinge nicht mehr benötigt werden.
  • Namentlich in den Kantonen Zürich, Basel-Stadt, Luzern und Waadt wurden diverse provisorische Anlagen ausser Betrieb genommen.
  • Für das Gesamtjahr 2017 rechnet das Staatssekretariat für Migration (SEM) noch mit rund 24'500 neuen Asylgesuchen.
  • Der Bund will die Notfallplanung Asyl jedoch nicht anpassen. Im Falle einer Kündigung des Flüchtlingsabkommens zwischen der EU und der Türkei könnten wieder deutlich mehr als 32'000 Gesuche in der Schweiz gestellt werden, schrieb Staatssekretär Mario Gattiker Ende Januar an die kantonalen Justizdirektoren.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • FOKUS: Szenarien für Asyl-Notfallplan festgelegt

    Aus 10vor10 vom 14.4.2016

    Wie reagieren, wenn im Sommer plötzlich tausende Flüchtlinge in die Schweiz kommen? Dies war das besprochene Szenario am Asyl-Gipfel in Bern. Neben Schnellverfahren und Armee-Unterstützung will der Bund für diesen Fall auch mehr Platz zur Verfügung stellen.