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Schweiz Kinder in Lausanner Krippe gedemütigt und misshandelt

In einer Kinderkrippe in Lausanne sollen Kinder immer wieder misshandelt worden sein. Sie wurden offenbar stundenlang im WC eingesperrt, der Mund wurde ihnen mit Klebeband zugeklebt oder sie wurden draussen «vergessen».

Mädchen mit Puppe auf einer Treppe.
Legende: Kinder einer Lausanner Kindertagesstätte sollen massiv misshandelt worden sein. Colourbox

Gegen eine inzwischen pensionierte Direktorin einer Lausanner Kinderkrippe läuft eine Administrativ-Untersuchung – ebenso gegen zwei Erzieherinnen. Die Frauen sollen die ihnen anvertrauten Kinder misshandelt haben.

Konkret habe man Kinder stundenlang im WC eingesperrt oder ihnen den Mund mit Klebeband zugeklebt. Zudem seien die Kinder zwangsernährt worden. Manchmal hätten die Frauen die Kinder auch draussen «vergessen».

Die zuständige Stelle des Kantons Waadt bestätigte die Vorwürfe, welche die Pendlerzeitung «20 minutes» veröffentlicht hat. Sieben Klagen sind im Frühjahr beim Kantonalen Amt für Kindertagesstätten eingereicht worden. Die Vorwürfe basieren auf Aussagen von Eltern und Kindern, welche die Krippe regelmässig besucht haben.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von M. Maruhn , Düren
    Ein überaus trauriges Kapitel in zweierlei Hinsicht. Was können die kleinen Talente dafür , von einer geistigminderbemittelten Unfähigkeit betreut zu werden ? Zusätzlich ist konstruktiv zu erwähnen, die "schnell greifende Amtshilfe" von den Missbrauchsvorwürfen im Frühjahr. Nun etwas Makulatur darüber, neue Dienstkleidung für die Angestellten und alles bleibt wie gehabt - Salamitaktik.
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  • Kommentar von Alex Bauert , Bern
    Administrativ-Untersuchung? Wieso keine Strafuntersuchung? Unterlassung der Aufsichtspflichten, Gefährdung, Freiheitsberaubung, leichte Körperverletzung ... seelische Verletzungen ... ??????????????
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  • Kommentar von Franz NANNI , Nelspruit SA
    Da kommt die bittere Galle der Erinnerung hoch.. nicht an den Kindergarten sondern an die ersten 3 Jahre der Primarschule.. solche "Erzieher" sollten bestraft werden 1tens mit Gleichem vergelten hoch 10, 2tens Berufsverbot auf Lebenszeit und dazu eine gehoerige Strafe.. aber ja keine Sozialarbeit... !!!!
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    1. Antwort von Laura Kohler , Zürich
      Berufsverbot auf Lebenszeit plus eine gehörige Strafe, da stimme Ihnen zu. Aber dass man das ganze noch mit Gleichem hoch 10 vergelten soll, kann ich so nicht stehen lassen. Über solche niederträchtigen Rachegelüste sollten wir in einer zivilisierten Welt hinweg sein... Ganz abgesehen davon, dass wir dann keinen Deut besser wären als die sogenannten 'Erzieherinnen'.
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    2. Antwort von Heidy Rüegg , Malleray
      Wer wehrlosen Kindern Leid zufügt sollte bestraft werden. mit Gfängnis damit sie erfahren was eingesierrt sein heussr, und natülich lebenlange Berufsverbot. Diese geplagten kinder werden das nie vergessen. Die Erinnerung kommt bei mir , ich war 3Jahte alt als ich im Sanatorium in Davos war, bekamem wir auch Pflaster auf den Mund. Bin bald 80 J. alt
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    3. Antwort von Franz NANNI , Nelspruit SA
      Liebe Laura.. das Gleiche mal hoch10... ja das ist nur der Ausdruck von massiver Entruestung! Natuerlich wird man das nie machen...aber so etwas mit Gleichem vergelten.. die Vorstellung dieser zurueckgegebenen Demuetigungen..befriedigt doch ordentlich!
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    4. Antwort von Hans Hartmann , Rep. Dominicana
      Hr Franz@ Mich hat man im Schulzimmer ein Morgenlang in die Ecke gestellt.
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    5. Antwort von Laura Kohler , Zürich
      @FranzNanni: Mir ist auch klar, dass das ein Ausdruck von Entrüstung war, und diese Entrüstung teile ich auch mit Ihnen. Aber selbst ohne "hoch 10" bleibe ich bei meiner Meinung. Solche Rachegelüste ("Gleiches mit Gleichem vergelten") gehören für mich eher ins Mittelalter als in die heutige Zeit.
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