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Angekettete Demonstranten mussten weggeschnitten werden (unkomm.)
Aus News-Clip vom 23.09.2020.
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Klima-Aktion in Bern Klimaaktivisten sind weg: Polizei räumt Bundesplatz vollständig

  • Die Besetzung des Bundesplatzes durch Klimaaktivisten ist nach 48 Stunden am Morgen zu Ende gegangen.
  • Die Berner Polizei räumte in der Nacht auf Mittwoch den Platz vor dem Bundeshaus. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.
  • Viele Aktivistinnen und Aktivisten liessen sich wegtragen – nur noch vereinzelte verblieben am Morgen vor Ort. Die Demonstrierenden müssen mit einer Anzeige rechnen.
  • Der Berner Stadtpräsident Alec von Graffenried zeigte sich zufrieden über den Ablauf der Räumung.
  • Mit der Besetzung des Bundesplatzes wollte die Klimabewegung Druck auf die Politik für mehr Klimaschutz machen.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 11:18

    Hiermit beenden wir die Live-Berichterstattung im Ticker. Vielen Dank für Ihr Interesse!

  • 11:16

    Reaktionen aus der Berner Politik

    «Wir sind froh, dass der Bundesplatz ordnungsgemäss geräumt wurde – ohne Verletzte und Auseinandersetzungen», sagt Christoph Zimmerli von der Stadtberner FDP. «Dennoch sind wir nach wie vor schockiert», denn der Gemeinderat habe sich tagelang hinhalten lassen.

    In dasselbe Rohr bläst Thomas Fuchs von der SVP Stadt Bern: «Man hat viel zu spät reagiert und jetzt lobt man sich im Nachhinein. Das finde ich grotesk.» Die Stadtregierung hat in seinen Augen völlig versagt.

    Ursina Anderegg vom Grünen Bündnis Bern ist ganz anderer Meinung. «Wir bedauern die Räumung. Wir finden es wichtig, dass das Parlament zuhört, was die Leute vor dem Bundeshaus zu sagen haben.» Dass vor der Räumung vom Gemeinderat der Dialog mit den Demonstrierenden gesucht wurde, darüber ist sie froh.

    Lob für die Arbeit des Gemeinderats gibts von Edith Siegenthaler der Stadtberner SP: «Es ist richtig, dass der Gemeinderat reagiert hat, denn er muss dafür sorgen, dass alle gleich behandelt werden – obwohl ich Sympathien habe für die Anliegen der Demonstrierenden.»

  • 10:13

    «Die Klimakatastrophe lässt sich nicht wegschieben»

    Die Organisatorinnen und Organisatoren der Protest-Aktion auf dem Bundesplatz haben sich nach einer bewegten Nacht ebenfalls gemeldet.

    «Uns ist klar: Die Klimakatastrophe lässt sich nicht räumen. Die letzten Tage haben eindrücklich gezeigt, wie stark die Klimabewegung und wie breit ihr Rückhalt in der Bevölkerung ist», sagt Aktivistin Hanna Fischer. «Und genau an dieser Stelle werden wir ab heute weitermachen. Stärker als vorher, weil wir jetzt alle zusammen sind.»

  • 10:09

    Regierungspräsident schreibt offenen Brief: «Ich bin empört»

    Regierungspräsident Pierre Alain Schnegg (SVP) zeigte sich in einem auf Facebook publizierten «Offenen Brief an die Berner Bevölkerung» «empört und schockiert» darüber, wie «rücksichtslos sich Menschen gebärden, die gegen die Demokratie und den Rechtsstaat auf der Strasse aufmarschieren».

    Er werde sich dafür einsetzen, dass all jene, die «den Rechtsstaat mit Füssen treten», zur Rechenschaft gezogen werden. Während die einen in Corona-Zeiten klaglos grosse Einschränkungen auf sich nehmen, liessen andere «ein Minimum an Respekt vor einem geregelten Zusammenleben vermissen», schreibt Schnegg, der als Gesundheitsdirektor amtet.

  • 10:04

    Platz wieder offen

    Nach der Absperrung für die polizeiliche Räumung des Klimacamps ist der Bundesplatz ist seit Mitte Mittwochvormittag wieder frei zugänglich. Das städtische Tiefbauamt sowie Aktivistinnen und Aktivisten waren noch daran, die letzten Installationen wegzuräumen.

    Mann steht auf dem Bundesplatz.
    Legende: Keystone
  • 9:00

    Letzte Aktivisten werden «vom Bundesplatz begleitet»

    Nach 8 Uhr waren noch immer vereinzelte Aktivistinnen und Aktivisten auf dem Bundesplatz. Wie Christoph Gnägi, Sprecher der Kantonspolizei Bern im SRF-Interview erklärt, würden diese nun vom Bundesplatz begleitet.

    Er erklärt die Länge des Einsatzes damit, dass seit 2 Uhr früh viele Personen einzeln weggebracht worden sein, zudem mussten Personenkontrollen, Wegweisungen und Anzeigen vorgenommen werden. Die Personen hätten auch Widerstand geleistet und man habe sie wegtragen oder auch durch die Feuerwehr losschneiden müssen, da sie sich angekettet hatten.

    Wenn die letzten Aktivistinnen und Aktivisten vom Platz begleitet seien, gehe es darum, den Platz wieder in den ursprünglichen Zustand zu setzen. Da sei dann die Gemeinde Bern zuständig.

    Audio
    Christoph Gnägi: «Wir begleiten die letzten Aktivisten vom Platz»
    02:15 min, aus SRF 4 News aktuell vom 23.09.2020.
    abspielen. Laufzeit 02:15 Minuten.
  • 8:33

    Berner Kantonsregierung: Stadt handelte «spät, aber richtig»

    Die Berner Kantonsregierung hat die Räumung des Bundesplatzes begrüsst. Die Stadtberner Behörden hätten «spät, aber richtig» entschieden, heisst es in einem Communiqué, Link öffnet in einem neuen Fenster des Regierungsrats.

    Die Kantonsregierung hatte – genau wie die eidgenössischen Räte – die Stadtregierung zuvor aufgefordert, den Platz räumen zu lassen. Dass dies nun geschehen sei, nehme der Regierungsrat «mit Befriedigung zur Kenntnis».

    Die Berner Stadtbehörden seien damit ihrer gesetzlichen Verantwortung nachgekommen. Der Betrieb der Bundesversammlung könne nun wieder sicher, ordnungsgemäss und störungsfrei verlaufen. Auch könne der Bundesplatz wieder wie vorgesehen genutzt werden, namentlich durch die Marktfahrer und ihre Kunden. Der Kantonspolizei dankte die Regierung für den «sehr umsichtigen und professionellen Einsatz».

  • 8:15

    National- und Ständeräte sind durch den Hintereingang

    Der Bundesplatz ist nach wie vor gesperrt, während Polizisten mit der Räumung des Platzes fortfahren. Davon betroffen waren auch die eidgenössischen Räte – viele Parlamentarier und Parlamentarierinnen sind durch den Hintereingang über die Bundesterrasse zu den Sälen gelangt. Mittlerweile sei der Zugang über den Haupteingang mit Ausweispflicht wieder möglich, heisst es vor Ort.

    Wie SRF-Reporterin Leonie Marti berichtet, sind noch immer einzelne Aktivisten mit Parolen auf dem Bundesplatz zu hören. Die Räumung verlaufe ansonsten friedlich, Aktivisten würden auch auf den Platz begleitet, um ihr Hab und Gut abzuholen.

    Bundesplatz.
    Legende: SRF/ Leonie Marti
  • 7:26

    Klima-Aktivistin: «Es war sehr wichtig, was wir gemacht haben»

    Ob die Aktion illegal gewesen sei oder nicht, tue nichts zur Sache, erklärte Klima-Aktivistin Meret Schefer gegenüber SRF am Rande der Räumung durch die Berner Polizei. Man habe ein grosses Statement gesetzt und sei überall im Gespräch gewesen, so Schefer weiter. Man werde nun diskutieren und entscheiden, ob, wie und wo die Aktionswoche weiter geführt werde. Dies werde man zu gegebener Zeit kommunizieren.

  • 7:12

    Der Bundesplatz ist praktisch geräumt

    Die Räumung des Protestcamps auf dem Bundesplatz neigt sich am Morgen dem Ende zu. «Es hat nur noch wenige Aktivisten», sagt SRF-Reporterin Leonie Marti. «Die Zelte und die Konzertbühne stehen aber nach wie vor, der Bundesplatz ist weiterhin gesperrt.»

    Die Räumung war am Mittwochmorgen noch nicht ganz abgeschlossen, bestätigte Polizeisprecher Christoph Gnägi. Sie sei bislang «ruhig und friedlich» verlaufen, sagte er an einem Point de Presse vor Ort. Verletzt wurde nach seinen Informationen niemand.

    Video
    Der Bundesplatz ist geräumt (unkomm.)
    Aus News-Clip vom 23.09.2020.
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  • 7:05

    Berner Stadtpräsident: «Es lief wie nach Drehbuch»

    Alec von Graffenried zeigt sich gegenüber SRF in einer ersten Bilanz zufrieden mit dem Einsatz der Polizei. «Es wurde auf allen Seiten sehr professionell gearbeitet», sagte von Graffenried am frühen Morgen. «Wir haben das abgewickelt, wie wir das in Bern immer abwickeln: Wir suchten eine Lösung mit allen Beteiligten.» Das könne auch mal etwas länger dauern, führe aber zu solideren, besseren Lösungen. Der Polizeieinsatz sei in der Nacht wie nach einem Drehbuch abgelaufen. Man habe den Eindruck gehabt, auch die Klima-Aktivisten seien vorbereitet gewesen und hätten die Polizei erwartet.

    Audio
    Berner Stadtpräsident: «Wir haben den Dialog gesucht»
    01:39 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 23.09.2020.
    abspielen. Laufzeit 01:39 Minuten.
  • 6:34

    Feuerwehrleute noch immer im Einsatz

    «Die Zelte stehen noch und die Stimmung ist grundsätzlich friedlich. Die Aktivisten leisten, wie sie das auch angekündigt haben, keinen aktiven Widerstand», berichtet SRF-Reporterin Leonie Marti. Bisher sei es deshalb nicht nötig gewesen, die Personen an einen anderen Ort zu bringen, sagte der Sprecher der Kantonspolizei, Christoph Gnägi, gegenüber SRF. «Stand 6 Uhr ist der Einsatz friedlich und ruhig verlaufen. Er wird sich aber noch etwas hinziehen, weil sich einzelne Personen an Objekten befestigt haben und die Feuerwehr sie befreien muss. Da gehen wir mit der nötigen Vorsicht vor.»

    Video
    Polizei trägt Demonstranten weg (unkomm.)
    Aus News-Clip vom 23.09.2020.
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  • 5:17

    Die Räumung dauert an

    Die Räumung des Bundesplatzes dauert an. Immer noch werden Klima-Aktivistinnen und -Aktivisten von der Polizei weggetragen, vereinzelt musste die Feuerwehr angekettete Demonstranten losschneiden. «Grundsätzlich läuft die Räumung langsam, noch stehen die grossen Zelte des Klima-Camps», sagt SRF-Reporterin Leonie Marti.

    Video
    Polizei führt Aktivisten vom Bundesplatz (unkomm.)
    Aus News-Clip vom 23.09.2020.
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  • 4:11

    Polizeisprecher: «Die Stimmung ist soweit friedlich»

    «Die Personen, die von der Polizei vom Platz begleitet werden, werden in Polizeiräumlichkeiten gebracht», sagt Polizeisprecher Christoph Gnägi. Mehrere Dutzend Aktivistinnen und Aktivisten hätten den Platz freiwillig verlassen. «Bis jetzt war Stimmung soweit friedlich», schliesst Gnägi.

    Audio
    Polizeisprecher Gnägi: «Die Stimmung ist friedlich»
    00:41 min, aus Nachrichten vom 23.09.2020.
    abspielen. Laufzeit 00:41 Minuten.
  • 3:44

    Die Räumung des Platzes beginnt

    «Die Polizei hat mit der Räumung des Platzes begonnen», sagt SRF-Reporterin Leonie Marti. Polizisten tragen die Aktivistinnen und Aktivisten fort. Zweimal habe die Polizei die Aktivisten zuvor per Durchsage aufgefordert, den Bundesplatz freiwillig zu verlassen. Einige hätten von diesem Angebot Gebrauch gemacht, bestätigte Christoph Gnägi, Sprecher der Kantonspolizei. Von diesen Aktivistinnen und Aktivisten habe man die Personalien aufgenommen und sie weggewiesen.

    Polizisten tragen eine Aktivistin weg
    Legende: Einige Aktivisten verliessen den Platz freiwillig, andere wurden von der Polizei weggetragen. Keystone
  • 3:24

    SRF-Reporterin: «Die Polizei wartet, die Aktivisten singen»

    Bislang verhält sich die Polizei zurückhaltend. «Die Polizei wartet», sagt SRF-Reporterin Leonie Marti, «und die Aktivistinnen und Aktivisten sitzen am Boden und singen.» Die Stimmung auf dem Bundesplatz sei friedlich.

  • 2:42

    Die Räumung steht bevor

    In Bern steht die Räumung des von mehreren hundert Klima-Aktivisten besetzten Bundesplatzes bevor. Die Polizei stellt sich rund um das Camp der Aktivisten auf, wie Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am frühen Mittwochmorgen berichteten.

    Die Polizisten tragen Kampfmontur. Sie rufen die Aktivisten per Lautsprecher dazu auf, den Platz jetzt zu verlassen. Die Aktivisten sitzen auf dem Boden und singen Lieder. Sie widersetzen sich der Räumung. Einige Aktivisten folgen dem Aufruf und verlassen das Camp. Sie werden auf der Bundesgasse von der Polizei kontrolliert. Die grosse Mehrheit der Aktivisten bleibt jedoch.

    Aktivisten stehen vor der Polizei
    Legende: Aktivistinnen und Aktivisten wollen den Bundesplatz nicht verlassen. Keystone
  • 22:56

    Wer zieht die Fäden auf dem Bundesplatz?

    Die Jugendlichen des Klimastreiks sind nicht einfach nur «ein paar Jugendliche», die friedlich demonstrieren. Sie werden von einer Vielzahl von Gruppierungen unterstützt. Neu beteiligt ist etwa Greenpeace. Die Umweltorganisation unterstützt sie mit Know-how, Übersetzungsarbeit und Material wie Kletterseilen und steht so im Austausch mit den Aktivisten.

    Dabei sind auch andere Organisationen, die Erfahrung mit «zivilem Ungehorsam» haben. So hat das Kollektiv Climate Justice im vergangenen Jahr Banken besetzt, um auf deren umweltschädliche Praktiken aufmerksam zu machen. Ihre Erfahrung mit passivem Widerstand teilen sie nun mit den Klimastreikenden, wie «10vor10» berichtet:

    Video
    Wie beeinflusst die Umwelt-Lobby den Klima-Protest?
    Aus 10 vor 10 vom 22.09.2020.
    abspielen
  • 22:35

    Die Situation kurz nach 22 Uhr

    Die Reporterin Leonie Marti schildert auf Radio SRF kurz nach 22 Uhr die Situation in Bern:

    Im Moment ist der Bundesplatz leergefegt, das liegt aber nicht daran, dass die Aktivisten den Platz freiwillig geräumt haben, sondern vielmehr, dass es kurz vor 22 Uhr in Strömen zu regnen begonnen hat. Die Stimmung ist friedlich und kurz vorher fand noch ein Konzert statt. Es sind auch viel mehr Leute da als am Nachmittag. Mit dem Regen haben sich aber alle ins Trockene gerettet. Das Ultimatum der Stadtregierung ist am Abend abgelaufen, aber es gibt keine Hinweise auf eine mögliche Räumung des Platzes. Aber eine gewisse Nervosität ist spürbar. Eine Sprecherin der Klima-Aktivisten hat bestätigt, dass man den Bundesplatz nicht freiwillig verlassen wolle. Sie wollten aber auch nicht aktiv Widerstand leisten. Es ist ungewiss, wann und ob die Polizei einschreiten wird, denn die Stadt Bern steht unter Druck, den Platz zu räumen.

    Audio
    Reporterin Leonie Marti berichtet live vom Bundesplatz um 22 Uhr
    01:33 min, aus Nachrichten vom 22.09.2020.
    abspielen. Laufzeit 01:33 Minuten.
  • 21:55

    Regen und Gewitter

    Ein Gewitter zieht über Bern, es fällt starker Regen. Die Demonstrierenden suchen in den Zelten Schutz.

    Zelte auf dem nassen Bundesplatz
    Legende: Um 22 Uhr zog ein heftiges Gewitter über Bern. SRF | Martina Koch

SRF 4 News, 22.09.2020, 14:00 Uhr; srf/sda/kocm/arnf; kurn

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300 Kommentare

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Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Martin J. Pérez  (MJP)
    Ich bin absolut gegen diese vielen Verharmlosungen. Eine widerrechtliche Demo, ist in jedem Fall aufzulösen. Bewilligt worden wäre die Aktion wegen der Rechtslage sowieso nie.
    Stellen Sie sich mal den Aufschrei vor, würde eine Rechtsextreme Gruppierung auf dem Bundesplatz während einer Session für ihre Anliegen protestieren.
    Ich möchte wissen ob solche Demonstranten, friedlich hin oder her, ebenfalls dermassen in Schutz genommen würden?
    Die Gesetze gelten für alle, egal welcher Gesinnung.
    1. Antwort von Werner Gerber  (1Berliner)
      Rechtsextreme sollen als Rechtsbrecher überhaupt nicht demonstrieren dürfen.
  • Kommentar von Robert Frei  (RFrei)
    Es würde der politischen Korrektheit dienen, die Bezeichnung "Aktivistinnen und Aktivisten" gendergerecht abwechselnd einzsetzen, natürlich mit einer 50/50 Quote. Oder vielleicht ein neues politisch korrektes Wort erfinden, zB "die Aktivierenden", oder wenig exotisch und präziser "die Demonstrierenden". Probleme haben wir ...
  • Kommentar von Nicola Winzer  (niwi)
    Die Diskussion um Rechtsbruch, Illegalität und den Aufräumaufwand lenken nur vom eigentlichen Problem ab. Was sind die Alternativen um den Klimawandel zu stoppen? Hunderte von Wissenschaftlern/innen stehen hinter den Forderungen der Klimajugend, er ist Fakt. Es ist nicht Aufgabe der Jugendlichen Lösungsvorschläge zu bringen.
    Was sind eure Vorschläge? Wie soll es weitergehen?
    1. Antwort von Franz Giger  (fjg)
      kurz und schnurz: Der Klimawandel kann nicht gestoppt werden. Wer sich näher mit der Geschichte der Erde befasst wird das irgendwann begreifen.
    2. Antwort von Martin Müller  (Nonaeol)
      Über zukünftige Sachen gibt es keine Fakten. Die Theorien von Wissenschaftlern zu zukünftigem Klimawandel sind Theorien, keine Fakten. Es wird so weitergehen, wie es weitergehen wird. Sich verschiebende Klimazonen sind keine Katastrophe. Es lebt sich auch in Rom blendend. Höhere Temperaturen wären nichts schlechtes, tiefere hingegen eher (weniger Ernten, Hunger, Kälte, Krankheit). Das Leben ist Evolution, nicht Stagnation. Wandel gehört zum Leben, Stillstand nicht.