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Alain Berset: «Das ist das dritte Jahr in Folge mit einem moderaten Anstieg»
Aus News-Clip vom 22.09.2020.
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Krankenkassen-Prämien 2021 Alain Berset: «Unter dem Strich bleibt die Belastung etwa gleich»

  • Die mittlere Prämie der obligatorischen Krankenpflegeversicherung steigt nächstes Jahr gegenüber 2020 um 0.5 Prozent.
  • Laut dem Bundesamt für Gesundheit variiert die Entwicklung je nach Kanton zwischen -1.6 und +2.1 Prozent.
  • Der Anstieg falle im Vergleich zu den letzten Jahren tief aus, so Alain Berset an einer Medienorientierung. Wegen Rückzahlungen bleibe die Belastung unter dem Strich etwa gleich wie 2020 und könnte sogar leicht sinken.
  • Die Krankenkassen sollten ihre grossen Reserven abbauen und nicht weiter aufbauen, so Berset weiter.
  • «Wir gehen davon aus, dass die Prämien wegen Corona eher steigen werden», so der Gesundheitsminister.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 14:47

    Berset verabschiedet Strupler

    Das war die letzte Frage. Alain Berset ergreift noch einmal das Wort und dankt Pascal Strupler für seine Arbeit. Der BAG-Direktor hat schon vor Längerem seinen Rücktritt angekündigt und scheidet Ende Monat aus dem Amt aus. Auch Strupler bedankt sich und sagt den anwesenden Journalisten, sie sollen die Pressefreiheit verantwortungsvoll nutzen. Damit ist die Medienkonferenz beendet, vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

  • 14:44

    211 Millionen werden zurückfliessen

    211 Millionen werden 2021 an die Versicherten zurückfliessen. Wie geschieht dieser Vorgang? «Die Möglichkeit für die Versicherten ist gegeben, Geld zurückzubekommen», so Berset. Die eine Möglichkeit sei es, wenn die Versicherten zuviel Geld einbezahlt haben. Die andere Option sei die Freiwilligkeit, so Strupler.

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    Alain Berset: «Es gibt Versicherer, die behaupten, wir würden Kosten heben»
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  • 14:39

    Wie weit ist der neue Ärztetarif Tardoc?

    Eine Frage zum Stand der Arbeit am neuen Ärztetarif. Alain Berset sagt, ein solches Projekt brauche Zeit und sei enorm komplex. Seit Januar habe es aber Fortschritte gegeben. Es gebe nur noch einen und nicht mehr zwei verschiedene Tarife. Es fehlten aber noch wichtige Akteure, die das Ganze mittragen, zum Beispiel die Spitäler. Es gelte nun, alle Akteure zusammen an einen Tisch zu bringen, damit eine Revision gelinge. Auch dann könne es noch Einsprachen geben. Berset erinnert daran, dass die letzte Revision bis vor Bundesgericht ging.

  • 14:36

    Berset: «Diese Kosten wollen wir akzeptieren»

    «Ich bin sehr froh über die Entwicklungen der letzten drei Jahre», so Berset. Aber: Die Kosten würden weiterhin steigen. «Es gibt eine Überalterung der Bevölkerung», deshalb brauche es gute Behandlungsmöglichkeiten. Zudem habe man neue Medikamente, beispielsweise bei der Krebstherapie, bei welchen es bessere Aussichten gebe. «Diese Kosten wollen wir akzeptieren.» Die Kosten aber von Doppelspurigkeiten und nicht-notwendigen Eingriffen wolle man verhindern.

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    Alain Berset: «Die Kosten werden weiterhin steigen; wegen Veralterung und Innovation»
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  • 14:32

    Welche Massnahmen haben gewirkt?

    Welche Massnahmen haben dazu geführt, dass die Prämien nur moderat angestiegen sind? «Es gibt Massnahmen, die wirken können», so Berset. Eine Milliarde bspw. werde durch Medikamente und dem auslaufenden Patent eingespart. Aber es bräuchte nach wie vor andere und neue Massnahmen, um die Prämien konstant tief zu halten.

  • 14:23

    Wie trifft die Pandemie die Spitäler?

    Eine weitere Frage betrifft die Spitäler. Da gebe es unterschiedliche Aussagen zu den Kosten und Einnahmen während der Coronapandemie. Wie ist das zu erklären? Bundesrat Berset erklärt, dass im stationären Bereich Verluste entstanden seien, im ambulanten Bereich hingegen mehr eingenommen wurde. So seien die unterschiedlichen Aussagen von Spitälern zu erklären. Berset weist aber auch darauf hin, dass dieses Jahr und die Pandemie noch nicht zu Ende seien.

  • 14:20

    Berset: «Prämien werden wegen Corona wohl steigen»

    Berset erklärt, dass es schwierig zu sagen sei, inwieweit sich die Prämien wegen Corona verändern werden. «Wir gehen aber davon aus, dass die Prämien wegen Corona eher steigen werden», so der Gesundheitsminister.

  • 14:19

    Freiwilliger Reservenabbau

    Nach den Ausführungen von BAG-Direktor Strupler ist die Fragerunde eröffnet. Ein Journalist möchte wissen, warum der Bundesrat den Versicherern nur die Möglichkeit gebe, statt sie dazu zu verpflichten. Bundesrat Berset sagt, man wolle ihnen eine Chance geben, das gesetzte Ziel zu erreichen, bevor man sie gesetzlich dazu verpflichte.

  • 14:17

    Spannweite in den Kantonen gross

    «Die Spannweite bei den Prämien pro Kanton ist überall relativ weit», so Strupler. Die Wahlmöglichkeit ermögliche es aber, sich für eine günstige Versicherung zu entscheiden.

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    Pascal Strupler: «In gewissen Kantonen müssen Prämien an den Rest der Kantone angeglichen werden»
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  • 14:15

    Unterschiede innerhalb der Kantone

    Pascal Strupler, Direktor des Bundesamts für Gesundheit, führt aus, dass die Variation innerhalb der Kantone dieses Jahr kleiner sei. Mit -1.6 Prozent habe Appenzell-Innerhoden den stärksten Rückgang zu verzeichnen. Die Unterschiede seien bspw. auf die Altersstruktur oder auch die Gewohnheiten zurückzuführen.

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    Pascal Strupler: «Die Berechnungen der Versicherer erfolgten ‹corona-neutral›»
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  • 14:10

    Kosten der Pandemie kaum abschätzbar

    Die Kosten, die durch die Coronapandemie angefallen sind, seien bis jetzt nicht abzuschätzen, sagt Berset. Es sehe so aus, dass die Prämien des Jahres 2020 höher gewesen seien als die Kosten. Das könnte auch im Jahr 2021 der Fall sein.

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    Alain Berset: «Die Kosten im 2020 sind wegen der Pandemie nicht gesunken»
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  • 14:09

    Gesundheitskosten sollen sinken

    Berset führt aus, mit welchen Mitteln die Gesundheitskosten gesenkt werden sollen. Er nennt unter anderem Medikamentenpreise oder einen angepassten Tarmed-Tarif. Damit soll unter dem Strich rund eine Milliarde gespart werden. Das Parlament müsse den Plänen aber noch zustimmen.

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    Alain Berset: «Die Reduktion der Gesundheitskosten ist entscheidend»
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  • 14:05

    Krankenkassen verfügen über grosse Reserven

    Bundesrat Berset weist darauf hin, dass die Krankenkassen über grosse Reserven verfügen – zu grosse aus Sicht des Bundesrates. Aus diesem Grund rufe der Bundesrat die Versicherer dazu auf, die Reserven abzubauen. Sie sollen auch die Berechnung so vornehmen, dass die Prämien in etwa den Kosten entsprechen und keine weiteren Reserven angehäuft werden.

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    Alain Berset: «Die Reserven der Krankenkassen sind zu hoch»
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  • 14:02

    Kaum Mehrbelastung für Prämienzahler

    Alain Berset gibt bekannt, dass die Prämien 2021 im Schnitt um 0.5 Prozent steigen. Er weist auch darauf hin, dass es Rückzahlungen in Höhe von total 0.6 Prozent geben werde, dass die Belastung unter dem Strich also etwa gleich bleibe. Dies werde später noch genauer ausgeführt.

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    Alain Berset: «Das ist das dritte Jahr in Folge mit einem moderaten Anstieg»
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  • 13:59

    Krankenversicherungskosten 2021 in der Schweiz

    Jedes Jahr im Herbst werden für das kommende Jahr die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Bern bekannt gegeben. Die wichtigsten Punkte für das kommende Jahr:

    • Die Durchschnittsprämie der obligatorischen Krankenpflegeversicherung steigt im nächsten Jahr gegenüber 2020 um 0.5 Prozent.
    • Die Entwicklung variiert je nach Kanton zwischen -1.6 und +2.1 Prozent.
    • In neun Kantonen (AG, AI, AR, BS, NE, OW, SH, SZ, ZH) liegen die durchschnittlichen Anpassungen der mittleren Prämie unter oder bei 0 Prozent
    • In zehn Kantonen (BE, FR, GE, GL, GR, SG, SO, UR, VD, ZG) zwischen 0 und 1 Prozent.
    • In den übrigen sieben Kantonen (BL, JU, LU, NW, TG, TI, VS) beträgt der Anstieg über 1 Prozent.
    • Der Anstieg fällt im Vergleich zum Mittel der letzten Jahre deutlich tiefer aus.
    • Laut dem Departement des Inneren lassen sich die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Kosten im Jahr 2020 noch nicht ermitteln.
  • 13:46

    Wie stark steigen die Krankenkassenprämien 2021?

    Jedes Jahr im Herbst werden für das kommende Jahr die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung bekannt gegeben. Um 14 Uhr informiert Gesundheitsminister Alain Berset in Bern über die Prämienentwicklung für 2021. Sie können die Medienkonferenz hier im Livestream oder im Liveticker mitverfolgen.

SRF 4 News, 22.09.2020, 09:00 Uhr

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Manuel Nagel  (mkrm)
    Was ich nicht verstehe, wieso hat man im Grossraum Bern ca. 50% höhere Prämien als im Grossraum Zürich? Sind Berner so viel öfters krank? Ist die Versorgung in Zürich so viel schlechter?
    1. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Keine Ahnung, wie Sie auf diese Zahlen kommen. Die offiziellen Zahlen vom Bund zeigen ein anderes Bild. Der Unterschied erklärt sich u.A. über Demographie, Geographie und Struktur des Kantons resp. der jeweiligen Prämienregionen. Unter https://www.priminfo.admin.ch/de/uebersicht kann man die Prämien der KK für die jeweilige Gemeinde einsehen und vergleichen. Ich komme da nirgends auch nur annähernd auf 50% Unterschied.
    2. Antwort von Manuel Nagel  (mkrm)
      Billigste Angebote für Embrach, Bülach, Dielsdorf jeweils 211 CHF, Zürich selbst allerdings 277, für Muri, Ostermundigen, Ittigen und Bern jeweils 287 CHF. Haben die wirklich so eine unterschiedliche Demographie?
      Davon abgesehen ist es ohnehin ein absurdes Konzept, einerseits aus sozialen Gründen Alter bei Prämien nicht zu berücksichtigen, aber dann abhängig vom Durchschnittsalter einer Gemeinde höhere Prämien zu verlangen, dann haben Bewohner älterer Gemeinden wohl einfach Pech.
  • Kommentar von Hansjörg Marty  (HJ70)
    In der Pflicht ist und bleibt der Prämienzahler. Die Interessen und der Einfluss der Pharmaindustrie respektive deren „Interessenvertreter“ stehen diametral zur Kostensenkung.Solange ändert sich nur eins und das ist die jährliche Prämie, nach oben.
  • Kommentar von Rene Caduff  (Rene Caduff)
    Ich hoffe auf Imofungen und Medikamente für 2021 und bin überzeugt das es der Menschheit helfen wird die Pandemie zu bremsen die Fallzahlen kranken besser betreut werden können. Mich stören Gesundheits Experten die das bezweiflen bedenken hier dort und Spitäler und die Nebenwirkungen......wir haben auch nur diese Unternehmen wohl gibt es Gründe das diese Expeten dort nicht arbeiten.
    Skiferien kein Apres Ski??? was macht Ihr in den grossen und kleinen Luft Kabinen soviel zu Experten ohne Lösung