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Schweiz Krankenkassen-Prämien: Das verändert sich in den Kantonen

Je nach Kanton variieren die Zahlen stark: Sowohl was die Durchschnittsprämien als auch deren Erhöhungen betrifft. Am teuersten kommt die Krankenversicherung 2017 im Kanton Basel-Stadt zu stehen. Am günstigsten ist die Grundversicherung im Kanton Appenzell Innerrhoden.

  • Erhöhung der Prämie pro Kanton

Schweizweit beträgt der Anstieg der Prämien durchschnittlich 4,5 Prozent. In 11 Kantonen (AI, BL, FR, GE, GL, GR, JU, NE, SO, TI, VS) beträgt der Anstieg über 5 Prozent.

Mit 7,3 Prozent die höchste Anpassung hinnehmen müssen die Jurassier, die kleinste Erhöhung gibt es mit 3,5 Prozent im Kanton Bern.

  • Durchschnittliche Prämie 2017 pro Kanton

Die resultierende Durchschnittsprämie ist im Kanton Jura 2017 hinter Basel-Stadt, Genf und Waadt 2017 die vierthöchste.

Die günstigsten Prämien bezahlen Erwachsene in Appenzell Innerrhoden mit 347 Franken und in Nidwalden mit 360 Franken.

Doch längst nicht alle Versicherten bezahlen diese Beträge. Wer ein alternatives Versicherungsmodell wählt oder eine höhere Franchise bezahlt unter Umständen mehrere hundert Franken weniger als eine Person mit der Höchstprämie.

Grundversicherung für Erwachsene mit Franchise von 300 Franken nach Kantonen (Prämien 2017 in Franken)

1. Basel-Stadt
567,34
2. Genf
553,53
3. Waadt
494,69
4. Jura
488,09
5. Basel-Land488,04
6. Neuenburg
484,37
7. Tessin
473,60
8. Bern
466,10
9. Zürich
442,14
10. Solothurn
441,40
11. Schaffhausen
430,34
12. Freiburg
421,92
13. Aargau
417,37
14. St. Gallen
411,44
15. Luzern
402,28
16. Thurgau
400,11
17. Glarus
397,84
18. Schwyz
394,64
19. Wallis
394,34
20. Appenzell Ausserrhoden
386,37
21. Graubünden
380,50
22. Obwalden
376,44
23. Zug
375,94
24. Uri
369,18
25. Nidwalden
360,86
26. Appenzell Innerrhoden
347,50
Durchschnitt Schweiz
447,28

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    2. ein Osteopath hat in drei Behandlungen das wieder gerichtet. Das ist die eine Seite, aber die starken Erhöhungen liegen auch an den vielen Neuankömmlingen die Med. Versorgung brauchen. Das soll man doch offen und ehrlich zugeben, irgendwie muss es ja gezahlt werden. Und das ist kein Abschieben auf die Flüchtlinge, das ist einfach Tatsache.
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  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Es ist sicher richtig, wir gehen zu schnell zum Arzt.es ist auch nicht nötig sofort Knie oder Hüftprothesen einzusetzen, die vielen Fachärzte für eine Krankheit. Ich habe das gerade selbst erlebt, ich sollte zu 3 Fachärzten, erst Radiologie, das sah ich noch ein, dann Neurologe und zuletzt Chirurg für die Op. Was das kostet, schon allein die Gutachten. Ich hatte einen eingeklemmten Nerv im Ellbogen und dadurch eine gefühllose Hand. Da kam mein Stopp.
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  • Kommentar von Patric Huber (Patric Huber)
    Liebe restliche Schweiz, ist es nicht schlicht unfair das in BS fast die doppelten Prämien bezahlt werden als anderswo? Ich gehe fast nie zum Arzt. Wenn ein Zuger eine Spezialbehandlung braucht geht er auch auswärts und muss keinen Aufpreis bezahlen! Die Prämien in BS sind für eine Familie ein riesen Brocken! Das egoistische System ist eine Farce genau wie das politische, in welchem Gewinn und Gärtchendenken vorherschen.
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    1. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Ja Herr Huber, das verstehe ich auch nicht. Wir von BL gehen doch auch In Spitäler (Clara, Merian) in BS und zahlen schon immer weniger KK. Anscheinend zahlen die Gemeinden die Differenz. Auch Fachärzte nehmen wir von BS in Anspruch.
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