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Bild 1 von 8. Das Gegenteil von gut ist gut gemeint: Denn zwar gelangen fast alle Diebe durch Türen und Fenster in die Wohnungen und Häuser – aber praktikable Lösungen sehen anders aus. Achten sie auf verschliessbare Fenster und lassen Sie den Schlüssel nicht stecken. Sichern Sie Türen und Fensterläden mit Extra-Riegeln und -Beschlägen. Bildquelle: Keystone.
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Bild 2 von 8. Verwenden Sie nur Sicherheitsschlüssel. Auch auf das «Schlüssel legen» im Aussenbereich sollten Sie verzichten. Bildquelle: Keystone.
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Bild 3 von 8. Auch ein Hund kann Einbrecher abschrecken. Allein darauf sollten Sie allerdings nicht vertrauen. Pflegen Sie deshalb ein gutes Verhältnis zur Nachbarschaft, achten Sie auf verdächtige Personen und Fahrzeuge und werfen Sie auch einen Blick auf die Nachbargrundstücke. Sprechen Sie Verdächtige an und melden Sie ihre Beobachtungen der Polizei. Bildquelle: Keystone.
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Bild 4 von 8. Licht schreckt Einbrecher ab! Setzen Sie deshalb bei längeren Abwesenheiten auch Zeitschaltuhren ein oder beauftragen Sie Ihren Nachbarn, hin und wieder das Licht ... Bildquelle: Keystone.
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Bild 5 von 8. ... oder den Fernseher einzuschalten. Hintergrund: Einbrecher erkunden ihre Zielobjekte, können ein Haus quasi lesen. Volle Briefkästen und ein dauerhaft dunkles Haus sind für sie ein sicheres Zeichen: Hier ist keiner Zuhause. Bildquelle: Keystone.
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Bild 6 von 8. Lassen Sie deshalb im Winter auch den Schnee vor Ihrem Haus räumen. Bildquelle: Keystone.
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Bild 7 von 8. Bei längeren Abwesenheiten sollten Sie Wertsachen wie Geld, Edelmetalle und Münzen in einem Bankschliessflach deponieren. Bildquelle: Keystone.
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Bild 8 von 8. Bei Überwachungskameras handelt es sich oft nur um Attrappen. Ob der Nistkasten Big Brother allerdings tatsächlich Einbrecher abschreckt, darf bezweifelt werden. Bildquelle: Keystone.
Mit den kürzer werdenden Tagen mehren sich auch wieder die Einbrüche. Dabei zeigt sich ein gesamtschweizerisch gültiges Muster, wie Gian-Andrea Rezzoli von der Kantonspolizei St. Gallen gegenüber SRF erklärt. So nutzt die Täterschaft für ihre Diebeszüge die Anonymität in den Städten aus. Zugleich wird an den grossen Autobahnachsen mehr eingebrochen als anderswo, ganz nach dem Motto: Schnell vor Ort – schnell wieder weg.
Die Statistik ist eindrücklich: Alle sieben Minuten steigt in der Schweiz ein Einbrecher in eine Wohnung oder ein Haus ein. Und nur bei jedem sechsten Einbruch kann die Täterschaft ermittelt werden.
Kooperation mit Grenzwache
Als Grenzkanton ist St. Gallen zusätzlich exponiert, wie Rezzoli weiter erklärt: «Die Täterschaft kommt vielfach über diese Grenze in der Schweiz und sucht dann auf dem gleichen Weg das Weite.» Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Der Kanton verzeichnete im vergangenen Jahr ein Drittel mehr Einbrüche als im Jahr zuvor.
Die Polizei hat darauf reagiert – indem sie beispielsweise mit der Grenzwache zusammenarbeitet. Diese wird zum Beispiel bei laufenden Fahndungen einbezogen, hilft bei Kontrollen und beim Durchsuchen von Fahrzeugen mit.
Militärpolizei als zusätzliche Abschreckung?
Mit ähnlichen Problemen wie St. Gallen kämpfen alle Grenzregionen. Auch im Baselbiet hat die Zahl der Einbrüche im vergangenen Jahr um einen Drittel zugenommen. Daher schickte der Kanton zuletzt ein Bataillon der Militärpolizei eine Woche lang zusammen mit der Kantonspolizei auf Patrouille durch den Kanton.
Mediensprecher Meinrad Stöcklin von der Baselbieter Polizei zieht eine positive Bilanz: Es ging um das gegenseitige Kennenlernen der Abläufe und Organisationen. Zudem wurden mehrere gesuchte Personen angehalten.
Nur ein Sechstel der Fälle werden gelöst
Polizei und Militärpolizei konnten allerdings bei ihrem gemeinsamen Einsatz bloss einen mutmasslichen Einbrecher festnehmen. Ob die Präsenz des Militärs abschreckend auf potenzielle Kriminelle wirkte, lässt sich schwer abschätzen. Der Kampf gegen Einbrecher ist generell schwierig. Sie sind immer einen Schritt voraus.
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