Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Schweiz Leck im Atomkraftwerk Gösgen

Beim Wiederanfahren des AKW Gösgen nach der Jahresrevision ist im nichtnuklearen Teil der Anlage ein Leck in einer Rohrleitung festgestellt worden. Dies hat zur Folge, dass das Kraftwerk erst Mitte Woche wieder Strom ans Netz abgeben kann.

Das Auswechseln eines Rohrstückes des Frischdampfumleitsystems sei aufwendiger als erwartet, sagte Konstantin Bachmann vom AKW Gösgen. Deshalb könne das Werk voraussichtlich erst ab Mitte Woche wieder Strom produzieren.

Kamin von Gösgen
Legende: Die Stromproduktion wurde beim AKW Gösgen vorübergehend eingestellt. Keystone

Mit Rohrlecks hatte zuletzt auch das AKW Beznau zu kämpfen. Block 1 musste Anfangs Juni für drei Tage und Ende Juni wegen unplanmässiger Reparaturarbeiten für zwei Wochen vom Netz genommen werden.

Mängel beim AKW Leibstadt

Zudem wurde bei einer Kontrolle im Kernkraftwerk Leibstadt festgestellt, dass die Halterungen für zwei Feuerlöscher mittels Bohrungen am Primärcontainment befestigt waren. «Ein solches Vorkommnis darf nicht passieren», betont Georg Schwarz, Leiter des Aufsichtsbereichs Kernkraftwerke des Ensi. Der Fehler weist auf ein bedeutendes Defizit im organisatorischen Bereich hin. Das Ensi hat die provisorischen Reparaturen vorübergehend akzeptiert.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

27 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von David Rothen , Bern
    Die staatlichen Energieforschungsgelder, welche die Atomlobby die letzten 20Jahre fast zu 100% eingesackt haben, wurden gebraucht um alternative Energieforschung aufzukaufen - und dann in der Schublade verschwinden zu lassen. Heute heuchelt die Atomlobby sie hätte nichts gegen alternative Energien, die seien halt leider nur zu wenig erforscht...
    1. Antwort von Hans Müller , Zürich
      ...und Elvis Presley lebt noch. Irrwitzig.
  • Kommentar von Jens Brügger , Schaffhausen
    Nur über meine Leiche werden die in der Region Schaffhausen ihren Dreck verbuddeln! Man sollte die radioaktiven Abfälle den Profiteuren und Abzockern mit dem Löffel verfüttern, Fass für Fass!
    1. Antwort von Hans Müller , Zürich
      ...das wären dann die Nordschweizer Kantone, unter ihnen auch Kanton Schaffhausen bzw. die Einwohner des Kantons...:)
  • Kommentar von J.Sand , Zürich
    Diese vielen Pannen! Sind am Ende so viele Kontrolleure vor Ort, dass das Servicepersonal vor lauter Nervosität und Platzmangel nicht mehr arbeiten kann?