Leerstände von Büros in grossen Städten gestiegen

Im vergangenen Jahr waren so viele Büros leer, wie seit zehn Jahren nicht mehr. Besonders in Bern blieben mehr Geschäftsräume frei.

Leerstehendes Büro mit geräumtem Schreibtisch und leerem Regal Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Besonders in den grossen Zentren ist das Angebot an Büroflächen grösser als die Nachfrage Keystone

In den Städten Zürich, Genf, Bern, Lausanne und Basel sind die Leerstände von Büros zusammen genommen um vier Prozent gestiegen. Insgesamt waren 706'000 Quadratmeter Bürofläche ungenutzt, wie eine Studie des Immobilienberaters Jones Long LaSalle JLL zeigt. Damit sei Platz für 60'000 Arbeitsplätze frei.

Stärkste Leerstände in Bern

Das Angebot an Büroflächen stieg in Bern um gut ein Viertel auf rund 63'000 Quadratmeter. Aufgrund der Neubauten und Umzüge würden in den nächsten Jahren noch mehr Büros leer stehen, prognostiziert JLL.

In Zürich standen im vergangenen Jahr etwa zwei Prozent mehr Büros leer, insgesamt 398'000 Quadratmeter. Vor allem Anwaltskanzleien sowie kleine Beratungs- und Finanzdienstleistungsfirmen suchten Büros. Die grossen Umzüge in der Finanzbranche aus der Innenstadt in neue Ballungsräume seien vollzogen.

Basel mit weniger freien Büros

Basel ist die einzige Stadt, in welcher der Büroleerstand zurückging. Das Angebot schrumpfte um knapp 13 Prozent auf 41'000 Quadratmeter. Insbesondere moderne grosse Flächen würden in zentraler Lage derzeit kaum angeboten.