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Schweiz Maurer findet Kritik an Notvorräten «bireweich»

Cyberkrieg, Stromausfälle, Krim-Krise: Die Bedrohungen sind heute vielfältig. «Allzeit bereit!» ist deshalb die Devise von Armeechef André Blattmann. Er hortet rund 300 Liter Wasser und weitere Vorräte. Applaus gibt es von Ueli Maurer. Auch der VBS-Chef verlässt sich nicht nur auf Migros und Coop.

Legende: Video VBS-Chef Maurer hat selber Notvorräte. abspielen. Laufzeit 00:49 Minuten.
Aus News-Clip vom 16.04.2014.

Vertrauen ist gut, Vorsorge ist besser. Nach diesem Motto empfiehlt das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung den Bürgern, Notvorräte für eine Woche einzulagern. Länger hält Armeechef André Blattmann ohne Versorgung aus, wie kürzlich in den Medien zu lesen war. Nur richtig findet dies VBS-Chef Ueli Maurer.

Auch seine Familie hätte Vorräte, wie Maurer in der «Rundschau» verrät. «Wir verlassen uns nicht nur auf Coop und Migros.» Zwar habe er weniger Wasser als der Untergebene Blattmann. «Von einigen Sachen haben wird aber sogar noch mehr.» Man müsse eben vorbereitet sein. «Und nicht gerade der Öffentlichkeit zur Last fallen und warten bis der Zivilschutz oder die Armee mit dem Brot kommt.»

Nach Ansicht des VBS-Chefs hat sich der Armeechef vorbildlich verhalten. Er verdiene eine Medaille dafür, dass er an die Sicherheit denke. Die Kritik in den Medien schreibt Maurer der Nervosität vor der Gripen-Abstimmung zu. «Jetzt zu kritisieren, dass Blattmann 100 Liter zu viel Wasser im Keller hat, ist bireweich.»

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24 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Dieses "bireweich" hat BR. U. Mauer im Zusammenhang mit den Diskussionen über einen Notvorrat verwendet. Doch auch hier wird es wieder eine Diskussion um den Gripen! Selbstverständlich hält, wer weiter denkt einen Notvorrat zuhause. Das hat doch überhaupt nichts mit der Anschaffung von neuen Kampfjets zu tun. Was ist bei Naturkatastrophen, wo über Tage der Strom ausfällt, kein Wasser mehr aus der Leitung kommt? Sehr aktuelle Szenarien, welche auch uns hier in der Schweiz treffen können.
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  • Kommentar von Hagou Hans, Bienne
    …es war in der Geschichte immer so, dass Wohlstand am Anfang der Desozialisierung und des Zerfalles einer Gesellschaft stand. Wenn wir bis zum Hals im Ruin stehen, merken wir, dass das höher als der Knöchel ist. Dann stehen wir in Anarchie wieder auf, bauen neue Regeln und beginnen von Anfang. Wir können dagegen ankämpfen oder wie die meisten Arbeitskollegen davon „schmarotzern, abzocken“, …je nach Möglichkeit, je nach Charakter, ob links oder rechts...
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  • Kommentar von W. Eiselen, Schaffhausen
    In der Schweiz ist es verpönt, Emotionen zu zeigen. Diejenigen, welche Herr BR Maurer für seine (auch für mich als SVP-unfreundlicher Stimmbürger) völlig verständliche und voll menschliche, emotionale Reaktion auf die einseitigen, piesackenden Fragen dieses Journalisten kritisieren, sollen bitte für immer und alle Zeit ihre Emotionen im Chuchichäschtli einschliessen, in welchem ich immer noch lieber ein gutes Stück Käse weiss, wenn eine Mangelsituation eintritt, aus welchem Grund auch immer.
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