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Schweizer Aussenministerin Micheline Calmy-Rey, 2003-2011

Micheline Calmy-Rey
Legende: Micheline Calmy-Rey, SP, GE; 2003-2011. Keystone

Micheline Calmy-Rey versuchte der traditionell zurückhaltenden Neutralitätspolitik eine neue Bedeutung zu geben. Sie prägte den Begriff der «aktiven Neutralität» neu und setzte auf «öffentliche Diplomatie».

Kritik der SVP

Micheline Calmy-Rey vertrat die Ansicht, dass die Schweiz als Hüterin der Menschenrechte und als Depositarstaat der Genfer Konventionen sich weltweit aktiv bemühen müsse, Konflikte zu verhindern oder schlichten.

Als Aussenministerin suchte sie aktiv auch die Rolle der Schweiz als Vermittlerin. Und die Genferin inszenierte Schweizer Aussenpolitik auch immer wieder mit symbolischen Handlungen. So etwa bei einem Grenzübertritt von Nord- nach Südkorea. Für ihren spürbar neuen Ton in der Aussenpolitik wurde sie innenpolitisch namentlich von der SVP scharf kritisiert.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Das da mit dem Kosovo ist heute noch ein gewaltiges Problem und da hat sie nur allzu forsch aktiv mitgewirkt. Mir scheint, sie hat die Neutralität gar nicht begriffen und sicher auch nicht verstanden. - Wie lange müssen wohl noch Schweizer Soldaten im Kosovo bleiben?
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