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Frühpensionierung abschaffen Militärs und Diplomaten sollen bis 65 arbeiten

  • Berufsmilitärs, Grenzwächter und Diplomaten sollen nicht länger mit 60 Jahren in den Ruhestand treten können.
  • Der Bundesrat hat im Grundsatz beschlossen, dass für sie künftig das normale Pensionsalter von 65 Jahren gelten soll.
  • Das Finanzdepartement wurde mit entsprechenden Abklärungen bis Mitte 2018 beauftragt.

Berufsmilitärs, Grenzwächter sowie die versetzungspflichtigen Mitarbeitenden des Aussendepartements (EDA) und das Rotationspersonal treten heute je nach Funktion ab 60 Jahren in den Ruhestand.

Diese Regelung soll den besonderen Anforderungen und Belastungen Rechnung tragen, im Falle des EDA-Personals etwa den schwierigen Lebensbedingungen an manchen Einsatzorten.

Übergangsregelungen sollen gelten

Der Bundesrat will das Privileg der vorzeitigen Pensionierung nun aber abschaffen. Er hat das Finanzdepartement beauftragt, zusammen mit den betroffenen Departementen bis Mitte nächsten Jahres abzuklären, unter welchen Bedingungen und bis wann die neue Regelung für neueintretende Mitarbeitende eingeführt werden kann.

Für die bestehenden Mitarbeitenden wird es Übergangsregelungen geben, die noch ausgearbeitet werden müssen, wie das eidgenössische Personalamt (EPA) in einer Mitteilung schreibt. Besondere Beachtung werde dabei den Mitarbeitenden in tiefen Lohnklassen geschenkt.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Sebastian Köhler (Tekk)
    Finde ich richtig...die einzigen welche man früher in den Ruhestand gehen lassen sollte sind leute die einen "körperlich" anstrengenden Job haben. Bei allen anderen ist das nicht nötig!
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    1. Antwort von Peter Zurbuchen (drpesche)
      Es gibt aber auch Jobs, bei denen die psychische Belastung so gross ist, dass sie den "körperlich" anstrengenden durchaus gleich gestellt werden sollten.
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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Im Kanton Genf konnten sich die bewaffnete Bankraubattacken franzoesischer Gaengs ueberlebenden Gendarmen mit 25 Dienstjahren voll pansionieren lassen. Heute werden Gefahren und Belastungen von Staatsdiensten je laenger je weniger abgegolten. Alle versetzungspflichtigen Beamten sollten sich mit 60 Jahren pansionieren lassen koennen. Wind, Wetter und Banditen ausgesetztes "Front"dienstpersonal schon mit 55. Weiters sollte der Staat am frei gewaehlten Ruhestandsdomizil die halbe Miete uebernehmen!
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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    völlig in Ordnung, nur ich frage mich wiederum, warum dafür erst einmal Abklärungen bis Mitte 2018 nötig sind.
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Solange sich private und staatliche Lohn- und Rentenabhaengige nach dem Motto "Teile und Herrsche" aufeinanderhetzen lassen, statt fuer alle wieder mehr Nettolohn und weniger Arbeitszeit zu verlangen, koennen die Geldadligen und ihre Marionetten in Politik, Juxtiz und Verwaltung ruhig weiter schlafen und ab dem Sofa ruhend abzocken....
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    2. Antwort von Niklaus Bächler (quod erat demonstrandum)
      Nun staune ich aber W.C.! Sind nicht die gerade nimmermüde uns hier zu erklären dass >45 jährige keinen Job mehr finden? Da werden Leute pensioniert um Arbeitsplätze freu zu geben und jetzt ist es wieder nicht recht. Könnte ihr Kommentar ev. auf Neid aufgebaut sein? Ich sehe hier eine gewisse Bestätigung genau dessen!
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