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Zwischen zwei Lastwagen eingequetschtes Auto.
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Schweiz Nach Gotthard-Unfall: Bund stellt Warntafel auf

Das Bundesamt reagiert auf den schweren Unfall am Gotthard-Südportal: Eine Warntafel soll ab Freitag auf Staus auf der Autobahn hinweisen.

Ein schwerer Unfall auf der A2 Richtung Norden bei Quinto (TI) hat am Dienstag einer vierköpfigen Familie das Leben gekostet. Das Bundesamt für Strassen (Astra) will nun die Sicherheit auf der Strecke verbessern. Ab Freitag soll ein Fahrzeug mit einer Warntafel auf dem Pannenstreifen stationiert werden, um Staus auf der Autobahn anzuzeigen.

«Vorsichtsmassnahme»

Die Situation auf der A2 sei nach dem Unfall überprüft worden, teilte das Astra in einem Communiqué mit. Die vorhandene Signalisation und auch die Sichtweiten entsprächen zwar geltenden Bestimmungen, trotzdem habe man sich in Absprache mit der Tessiner Kantonspolizei zu einer «Vorsichtsmassnahme» entschlossen.

Bis die Ursachen des Unfalls abschliessend geklärt seien, wird laut dem Astra ein Fahrzeug mit einer «Wechseltextanzeige» auf dem Pannenstreifen stationiert werden. Es soll die Verkehrsteilnehmer vor der Staulänge auf dem Autobahnabschnitt warnen.

Nicht der erste Auffahrunfall

Bei dem Unfall am Dienstagmittag war eine deutsche Familie aus dem Bundesland Rheinland-Pfalz ums Leben gekommen. Die Familie stand mit ihrem Wagen am Ende eines Staus auf der Autobahn A2 bei Quinto (TI) in Fahrtrichtung Norden, als ein 50-jähriger Lenker mit seinem Lastwagen auf das Auto auffuhr und es in einen weiteren Lastwagen vorne in der Schlange schob.

Bereits Mitte Mai starben zwei Frauen aus Israel bei einem Auffahrunfall auf der A2 bei Quinto in Richtung Nord. Ihr Fahrzeug wurde zwischen einem vorausfahrenden Lastwagen und einem nachfolgenden Auto mit Bootsanhänger regelrecht zerquetscht.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Tobias Hofer (Tobias Hofer)
    Warnhinweisen, die nur im Ereignisfall aufleuchten und daher auch eher wahrgenommen werden, könne sicher eine Verbeserung bringen. Vermehrte Kontrollen auf das bedienen elektronischer Geräte wären auch hilfreich, würden aber die Aufnahme des Vergehens in den Ordnungsbussenkatalog bedingen. Was absurderweise kaum angesprochen wird ist die häufigste Ursache dieser gefährlichen Verkehrssituationen: Die Strassenkapazitäten sind dem offensichtlichen Bedarf bei weitem nicht mehr angemessen!
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  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Totales Handyverbot, anders geht das nicht. Auch für Personenwagen ! Meine Tochter hatte erst kürzlich einen Auffahrtunfall , nur weil die Dame hinter ihr anscheinend tz Hause melden musste, dass sie jetzt unterwegs ist.
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    1. Antwort von Lucas Kunz (L'art pour l'art)
      Das hat's doch alles bereits! Hier geht's aber um einen Auffahrunfall auf einer Langstreckenautobahn, wo ein (ev. übermüdeter) LKW-Fahrer mit einer zig tonnenschweren Ladung irgend wo aus Italien kommend den Stau zu spät bemerkt hatte. Es bräuchte dringend einen zweiten Tunnel. Man sehe sich mal die neue Autobahn Bologna/Firenze an ...! Da glaubst du dich in der CH um 100 Jahre zurückversetzt zu sein.
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    2. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      das weiss ich auch, aber fast niemand hält sich an das Handyverbot. Und ob ein übermüdeter Fahrer es war, ist auch nur eine Vermutung, zwar auch eine grosse, aber diese rechtfertigt nicht, das Handy am Steuerrad. Zu Übermüdungsunfällen wird es bei Lastwagenfahrern immer wieder kommen. Das ist ein völlig anderes Problem. Auch wenn ich mich als Frau hier in eine Männersache einmische. So ist es doch leider, war eine Frau am Unfall schuldig, kommen die Worte typisch Frau.
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    3. Antwort von Franz Huber (R.)
      Was bringt den in diesem Fall ein zweiter Tunnel? Gar nichts Hr. Kunz. Und wenn der 2. Tunnel nur einspurig befahren wird noch weniger. Im 2004 ereignete sich im damals brandneuen dreispurigen Bareggtunnel genau so einen Auffahrunfall wie jetzt am Gotthard. Ein automatisches Bremssystem würde was bringen. Das dauert einfach noch ein paar Jahre bis das von den meisten Fahrzeugen verwendet werden wird.
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    4. Antwort von Tobias Hofer (Tobias Hofer)
      Was genau meinen Sie mit "Totales Handyverbot"? Als Fahrzeuglenker ein Handy zu bedienen ist ja heute schon klar verboten. Die Mobilfunktelefonie ganz abschaffen, werden Sie kaum wollen. Das Mitführen eines Handys zu verbieten scheint auch nicht realistisch. Eher müsste bei der Durchsetzung des Verbots angesetzt werden. Statt mit nur "einzelnen" Fällen die Justiz zu beschäftigen, sollte man das Vergehen in den Ordnungsbussenkatalog (Fr. 500.-) aufnehmen und gezielter Kontrollen durchführen.
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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Laswagen, die den Mindestabstand nicht einhalten, Chauffeure, die Telefonieren oder sonstwas tun gehören auf der Gotthardstrecke permanent überwacht. Das wäre eine Goldgrube. Aber das würde ja nur der Industrie, dem Transportgewerbe und womöglich der Einbindung in die EU schaden. Nö... dann doch lieber massenhaft den kleinen Bürger schikanieren, weil er 10 Minuten zu lange in der blauen Zone steht.......
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