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Nettozuwanderung sinkt weiter Ausländeranteil in der Schweiz steigt leicht

  • Von Januar bis Juni 2018 wanderten gemäss Ausländerstatistik 64'473 Personen in die ständige ausländische Bevölkerung ein – ein Prozent mehr als in der gleichen Vorjahresperiode.
  • Gleichzeitig wanderten 37'278 Personen aus.
  • Die Nettozuwanderung geht damit weiter zurück, und zwar um 2,6 Prozent.

Im ersten Halbjahr 2017 hatte die Nettozuwanderung noch ein Minus von 12 Prozent verzeichnet, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) mitteilt.
Aus EU/EFTA-Ländern stiessen seit Jahresbeginn gesamthaft 69'499 Staatsangehörige zur ständigen und nicht ständigen ausländischen Wohnbevölkerung, um eine Arbeitsstelle anzutreten. Dies entspricht einer leichten Zunahme von 340 Personen gegenüber dem Vorjahr (+0,5 Prozent).

Legende:
Nettozuwanderung Entwicklung des Wanderungssaldos von 2016 bis 2018 jeweils von Januar bis Juni. SEM

Im gleichen Zeitraum wanderten 19'357 Personen im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein (-0,7 Prozent). Ein Fünftel von ihnen (20,9 Prozent) kam im Familiennachzug einer Schweizerin oder eines Schweizers ins Land.

Zwei Drittel der Ausländer aus der EU

Ende Juni 2018 lebten laut den Zahlen des SEM 2'068'455 Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz, 1,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Davon stammten mehr als zwei Drittel aus EU/EFTA-Staaten und gut 650'000 aus Drittstaaten.

Italien und Deutschland bleiben mit einem Anteil von je etwa 15 Prozent die wichtigsten Herkunftsländer. Darauf folgen Portugal mit 13 Prozent sowie Frankreich und Kosovo mit je rund 6 Prozent.

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76 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    1.3% mehr eingewanderte Ausländer(innen) in einem Jahr! Wer trägt die Hauptverantwortung, dieser Entwicklung? Wer bezahlt die Folgeprobleme (immer mehr Wohnraum, Strassen, Bahngeleise, Schulhäuser, Spitäler und Amts-Stellen!) Wer Augen und Ohren offen hält, kann diese 2 Fragen schnell und leicht beantworten! Sie auch…..?
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  • Kommentar von Adam Liechtenstein (AdamLiechtenstein)
    Habe die Begrenzungsinitiative schon unterschrieben ;)
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  • Kommentar von Claus Prochazka (Verfalsdatum1007)
    Es sollte nicht diskutiert werden gute oder schlechte Zuzügler aus dem Ausland, sondern was verträgt ein Land an Menschen. Denn jedem sollte Wohnraum, Wasser (Abwasser), Strom (Gas), Telefon, Einkaufen, Kindergärten, Schulen usw. Zugestanden werden. Die Schweiz ist eine Alpen Region und kein "Flächenland" wie Deutschland, Frankreich usw. das sollte man bedenken. Alles hat seine Naturgegeben Grenzen.
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