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Auch im nächsten Jahr noch keine neuen Banknoten
Aus Tagesschau vom 02.10.2014.
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Schweiz Neue Banknoten frühestens 2016 in Umlauf

2005 hat die Nationalbank das Projekt «neue Banknoten» in Angriff genommen. Ein Ideenwettbewerb für die Gestaltung wurde durchgeführt, Sicherheitsmerkmale geprüft, Drucktests gemacht. Nun zeigt sich, dass die neuen Noten wohl nochmals etwas später in Umlauf kommen als geplant.

Frühestens 2015 würden die neuen Banknoten in Umlauf kommen, sagte die Schweizerische Nationalbank SNB bis vor kurzem. Nun lautet die neue Sprachregelung etwas anders. SNB-Sprecher Walter Meier sagt: «Wir sind zum Schluss gekommen, dass es für das nächste Jahr nicht reichen wird. Und deshalb sagen wir, dass es wahrscheinlich nicht vor 2016 soweit sein wird.»

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Neue Schweizer Banknoten verzögern sich erneut
aus Info 3 vom 02.10.2014.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 52 Sekunden.

Es ist nicht die erste Verzögerung. Ursprünglich war der Plan, die neuen Noten 2010 in Umlauf zu bringen. Um mehr Zeit für die Entwicklung neuer Sicherheitstechnologien zu haben, wurde der Termin zunächst auf 2012 verschoben.

Doch das Projekt ist komplex – von Drucktests über die Sicherheitsmerkmale, die eine Banknote aufweisen muss, bis zum Papier, auf dem die neuen Noten gedruckt werden.

Kein konkreter Grund für die Verzögerung

Was hat nun zur neuerlichen Verzögerung geführt? SNB-Sprecher Meier will nicht ins Detail gehen: «Eigentlich gibt es keine aktuellen Gründe. Die ursprüngliche Aussage hatte auf einem absolut optimalen Pfad beruht. Der hat sich so nicht eingestellt. Das ist bei einem Projekt dieser Komplexität kein Wunder.»

Nicht vor 2016, so lautet nun also die neue Sprachregelung. Angst machen muss dies aber niemandem. Denn auch die bisherigen Banknoten sind sicherheitstechnisch auf einem guten Stand, heisst es bei der SNB. Diese noch ein oder zwei Jahre länger im Umlauf zu lassen, sei kein Problem.

30 Rappen pro Note

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Die Notenserie, die gerade vorbereitet wird, ist die neunte seit 1907. Bei der siebten aus dem Jahr 1984 handelte es sich um eine Reserveserie. Sie war nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Die Herstellungskosten der aktuellen Noten liegen bei ca. 30 Rappen pro Stück. Sie sind das Zahlungsmittel in der Schweiz und in Liechtenstein.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Olivier TODESCO , Wädenswil
    Schade, keine Glanzleistung vom Nationalbank-Management!! Wahrscheinlich brauchen wir die neuen Noten in 2016 gar nicht mehr, weil dann der Euro in der Schweiz einführt (als Zahlungsmittel für den Schweizer Franken) worden ist!!! Auch dies keine Glanzleistung der Nationalbank-Leitung! Mit nur Gold-Horten ist es halt auch nicht getan!
  • Kommentar von Peter Meier , Zürich
    Also mir gefallen die neuen Noten nicht schlecht - Und ich bin heilfroh wird nicht jener Vorschlag umgesetzt, der beim Ideenwettbewerb gesiegt hat. Einen Fötus auf dem 100er etc brauche ich definitiv nicht... Und es hat ja Skifahrer, Berge, Bergsteiger, Gleitschirmflieger, den Börsenkurs für die Banken, dazu Wissenschaft und Technik... Doch, da scheint die Schweiz eigentlich schon durch.
  • Kommentar von Hedi Wyler , Kt. Zürich
    Die Noten sind nicht gut, wesswegen man nicht weiss das sie von der Schweiz sind. Man muss die alten behalten und nicht immer neue Noten machen nur zum wieder einigen Beamten Arbeit geben! Es ist mit den Noten so wie mit den Gesetzen von der Schweiz, wo immer ales neu gemacht wird von den Rotgrünen obwoll das alte gut war. Man kann nähmlich mit den alten auch noch zahlen, ich habe immer noch die von früher zu Hause zum Umtauschen auf der Bank, sie sind nähmlich viel schöner!
    1. Antwort von Peter Meier , Zürich
      Es geht nicht nur ums Aussehen, Frau Wyler, sondern auch um die Sicherheit: Die Noten werden jeweils auf den neusten Stand gebracht um sie so fälschungssicher wie möglich zu machen.