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Schweiz Neue Freizeitangebote graben den Badis das Wasser ab

Es war ein durchzogener Sommer und die Freibäder rechnen mit einem durchschnittlichen Ergebnis. Mehr Sorgen bereitet dem Präsidenten des entsprechenden Verbandes aber die grundsätzliche Tendenz: Freibäder sind nicht mehr so beliebt.

SRF News: Gehen generell weniger Leute ins Freibad?

Thomas Spengler: Hier hat sich eine Entwicklung abgezeichnet, die ins Negative geht. Der Trend, ins Freibad zu gehen, ist rückläufig. In den sechziger und siebziger Jahren waren die Freibäder mehr frequentiert. Wir haben viel mehr Freizeitangebote, und die Seen und Flüsse in der Schweiz sind viel sauberer geworden, das ist heute gar kein Thema mehr. Bei den Hallenbädern zeichnet sich die rückläufige Tendenz allerdings nicht ab.

Schwimmen ist nach wie vor ein sehr beliebter Sport und gewinnt auch an Popularität. Wieso können die Freiluftbäder davon nicht profitieren?

Es ist die Wetterabhängigkeit. Wir haben nicht stabiles Wetter, und wenn es schön ist, dauert es ein paar Tage, bis man Lust hat, baden zu gehen. In den Hallenbädern wurde die Angebotspalette vergrössert, wir sprechen von integrierten Wellnessanlagen, von Sprudelbädern mit Wassertemperatur von 34 Grad, mit Massageliegen. Auch bei den Rutschbahnen gab es eine Entwicklung, die Hallenbäder haben auch Rutschbahnen aufgebaut. Wenn ich als Betreiber investieren muss, investiere ich lieber in einen 340-Tage-Betrieb als in ein Bad, als in einen Betrieb, in dem ich nur rund 30 Sonnentage habe.

Das Gespräch führte Matthias Heim.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Enairam Doremi (Enairam Doremi)
    Ich gehöre auch zu denen, die weniger ins Schwimmbad gehen. Der Grund: das Bassin ist immer gleich gross, die Einwohnerzahl um 100% gestiegen, die Aqua-Jogger benutzen 2 Bahnen im Minimum und jetzt stehen bei dein Schwimmerbahnen noch "Verkehrstafeln" in welche Richtung man schwimmen müsste, wenn man/n)frau) es täte........... kein Vergnügen mehr. Lieber 40 km zum See fahren!
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