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Neujahrsansprache von Ueli Maurer
Aus News-Clip vom 01.01.2013.
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Schweiz Neujahrsansprache: Maurer beschwört die Tradition

Tradition und Erbe der Eidgenossenschaft – das sind die wichtigsten Themen von Ueli Maurers Neujahrsansprache. Der neue Bundespräsident wählte einen entsprechend symbolträchtigen Ort.

«Bundesbriefmuseum» steht über der Pforte, durch die Maurer vor seiner Neujahrsrede schreitet. In dem Museum in Schwyz liegt das Gründungsdokument der Eidgenossenschaft.

Der Bundespräsident spricht den für ihn wichtigsten Satz gleich zu Beginn: «Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen für das neue Jahr gute Gesundheit und alles erdenkliche Glück.»

Aus dem Ausland droht Kritik

Maurer betont die komfortable Situation, in der sich die Schweiz heute befindet: «Uns geht es gut, und Länder um uns herum haben immer mehr Probleme.»

Die Schweizer sollten sich auf ihre Herkunft besinnen, auf den Bundesbrief. Seine Botschaft sei zeitlos, habe die schweizerische Gesellschaft geprägt. Auf einen einfachen Nenner gebracht laute diese Botschaft: «Miteinander, füreinander – und dies ist eine Erbschaft, ein Vermächtnis».

«Wir wissen alle, was man mit einem Erbe machen kann: Man kann es pflegen und weitergeben – oder man kann es in kurzer Zeit verprassen.» Die Schweiz müsse ihren Wurzeln und Werten treu bleiben, so der Bundespräsident.

Zum Ende seiner Neujahrsrede wagte Maurer einen Blick in die Zukunft: «Wir werden auch in den nächsten Monaten von verschiedenen Seiten kritisiert werden. Nicht, weil wir etwas schlecht gemacht haben, sondern weil wir vieles besser gemacht haben.»

Die Schweizer, sagt Maurer, dürfen stolz sein auf das Erreichte. Sie sollten die Botschaft des Bundesbriefes nicht vergessen. Und mit Selbstvertrauen in die Zukunft gehen. «Bewahren wir miteinander unser kostbares Erbe und geben es der nächsten Generation weiter. Ich wünsche Ihnen ein glückliches neues Jahr!»

Maurer auf Facebook

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Um in seinem Präsidialjahr den Kontakt zum Volk zu pflegen, hat Bundespräsident Maurer ein Facebook-Konto eröffnet. Die Seite soll den Alltag des Bundesrates zeigen, aber auch Seitenblicke zulassen. Maurers Privatleben soll weiterhin unangetastet bleiben.

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