Blaulicht unter Beobachtung «Pferd stürzt ins Güllenloch»

Die @stadtpolizeiZH und @SchutzRettungZH twittern 24 Stunden lang ausnahmslos jeden Einsatz.

Ein Pferd muss aus einer Jauchengrube gehoben werden. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Mit Klischees aufräumen: Die Feuerwehr muss nicht immer Katzen von Bäumen retten, sondern auch Pferde aus Jauchegruben. Twitter / @schutzundrettungZH

Unter dem Hashtag #sid24 kann man seit heute 07 Uhr über Twitter genaustens verfolgen, was bei den Zürcher Blaulichtorganisationen alles passiert. Zusammen verarbeiten sie rund 300'000 Notrufe pro Jahr. Das sind mehr als 800 pro Tag.

Stadtpolizei Zürich Twitter-Aktion

2:47 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 20.01.2017

Mediensprecher Michael Wirz ist bereits nach wenigen Stunden der #sid24 (SID steht für «Sicherheitsdepartement») positiv überrascht. Aus der Community kommen viele Fragen und vor allem die kleinen Einsätze stossen auf grosses Interesse.

«  Es sind vor allem die kleinen Einsätze, die auf grosses Interesse stossen. Unsere Alltagsarbeit bleibt oft im Verborgenen. »

Michael Wirz
Mediensprecher Stadtpolizei Zürich

Während Grosseinsätze breit in den Medien abgebildet werden, bleibt dem Bürger die Alltagsarbeit meist unbekannt. Bis heute. Der Laie liest von menschlichen Auf und Abs:

über tierische Unfälle:

die Berufspflicht:

ein bisschen Clickbait:

und natürlich auch über Illegales:

Michael Wirz sieht in der Aktion ein klares Ziel: «Wir wollen so noch mehr Transparenz schaffen und das Vertrauen und vor allem auch das Verständnis für die Arbeit der Blaulichtorganisationen fördern.»

Diese Aktion stösst in der ersten Halbzeit auf ein grosses Echo. #sid24 liegt nach einer Stunde vor #Inauguration