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Zauberwort Verdichtung Platz für weitere 2,85 Millionen Menschen – theoretisch

  • Die bestehenden Bauzonen bieten für zusätzliche 2,85 Millionen Bewohner Platz.
  • Zu dem Schluss kommt eine Studie aus dem Jahr 2015, wie der Bundesrat mitteilt.
  • Wirtschaftliche und rechtliche Hürden erschweren aber die Nutzung der Reserven.

Der Bundesrat hat sich im Auftrag des Nationalrats mit der Frage der baulichen Verdichtung befasst. Nun hat er einen Bericht dazu vorgelegt. Dieser enthält Vorschläge, wie man die Zersiedelung in der Schweiz eindämmen könnte.

Ein Ansatz wäre demnach zum Beispiel eine Baupflicht. Eine solche sei nicht verfassungswidrig. Sie würde aber die Eigentumsgarantie einschränken, schreibt der Bundesrat. Deshalb sei fraglich, ob dieser Eingriff verhältnismässig wäre. Neben rechtlichen Beschränkungen gebe es auch gesellschaftlichen Widerstand gegen die Verdichtung. So würden etwa Hochhäuser negativ wahrgenommen.

Der Bundesrat sieht Kantone und Gemeinden in der Pflicht: Sie können Vorschriften über eine Mindestdichte erlassen. Einige haben das schon getan. Auf Bundesebene gibt es bereits Programme, die verdichtetes Bauen fördern. Eine Regelung per Bundesgesetz lehnt der Bundesrat vor diesem Hintergrund ab.

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88 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Naivität und Dummheit haben viele Gesichter und Ideen. Verdichtetes Bauen ist per SE ja so in Ordnung. Aber der eigentlich Sinn läge wohl besser darin noch vorhandenes Kulturland zu schonen und nicht noch 2-3 Mio mehr Leute ins Land zu lassen. Was da eigentlich wirklich vor sich geht kann keinesfalls ein Zukunftsmodell sein. Wir müssen noch vorhandenes Kulurland (Natur) schützen und nicht einzohnen und zusätzlich überbauen.
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  • Kommentar von Christophe Bühler ((Bühli))
    Bei einer Welt im Jahre 2050 mit geschätzten 11 Milliarden, ist die gut 11 Millionen Schweiz ein Klacks. Verdichtes Bauen ist eine Lösung, nur dann wird es eine andere Schweiz sein, die Frage ist wollen wir Stimmbürger das?
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  • Kommentar von Marlies Artho (marlies artho)
    Wieso hat man ECOPOP Initiative nicht angenommen? Jetzt jammern und sich beklagen betreffend Überbauung und zu Betonierung, da zu viele Menschen in unser Land strömen, nützt leider nicht viel. Denke dieser Grössenwahn wird die nächste Generation, sehr zu spüren bekommen. Irgendwie erinnert diese Völkerwanderung an das alte Rom. Nobel muss die Welt zu Grunde gehen, da die Gesetze untergehen man versucht oft alles nur im positiven zu sehen. Zukunft wird es zeigen, was die Erde alles noch aushält.
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    1. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Die Zeit war eben noch nich reif hierfür. Zudem haette man auch diese Initiatve bei der Umsetzung ausgehobelt wie es bei der MEI Art. 121a gemacht wurde.
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    2. Antwort von Marlies Artho (marlies artho)
      H. Haller mag mich erinnern, wie der Bundesrat damals sich gegen die ECOPOP Initiative wehrte,als die MEI angenommen wurde. S. Sommaruga versprach der Stimmbevölkerung, die MEI werde Wortgetreu umgesetzt, damit die ECOPOP verhindert werden konnte. Wo stehen wir heute, sozusagen wurde nichts umgesetzt, von dem was man versprach,traurig mit anzusehen wie man die Stimmbürger,im allgemeinen nicht mehr ernst nimmt. Führt dies nicht eher zu einer pseudo Demokratie,wenn dies so weiter betrieben wird.
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