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Blick auf die leeren Ränge des Fussballstadions mit dem FC Basel auf dem Rasen.
Legende: Der FC Basel beim Training im Parc des Princes Stadion von Paris Saint-Germain. Keystone
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Schweiz Restriktive Ticket-Vergabe vergrault FCB-Fans

Der FC Basel spielt heute in der Champions League gegen Paris Saint-Germain. Normalerweise begleiten zu solch einem Spiel tausende FCB-Fans ihren Club. Das wird heute aber nicht passieren. Grund dafür ist die umstrittene Politik der Pariser Behörden bei der Vergabe der Tickets.

Wo auch immer der FC Basel international spielt, meist sind tausende Fans mit dabei – gerade bei den Top-Destinationen wie London, Turin oder München.

800 Tickets für die FCB-Fans

Heute beim Auswärtsspiel gegen Paris Saint-Germain werden die FCB-Fans aber kaum mit ihren Liedern zu hören sein. Die französischen Behörden liessen nur gerade 800 Fans des FC Basel zu. Begründet wird die restriktive Ticketvergabe mit dem Ausnahmezustand, der nach den Anschlägen vom 13. November 2015 noch immer gilt.

Der FC Basel bedauert den Entscheid

Der FC Basel zeigte sich in einem Communiqué enttäuscht, wollte sich in Paris aber nicht mehr zum Entscheid der Pariser Behörden äussern. Auch die Spieler des FC Basel bedauern, dass nur wenige Fans im Stadion dabei sein werden, so auch FCB-Spieler Michael Lang. «Wenn man sieht, wie die FCB-Fans in London für Stimmung gesorgt haben, dann ist es schon sehr schade, dass sie nicht zahlreich in Paris erscheinen werden.»

2200 Tickets für die Fans von Arsenal

Und es ist auch etwas stossend, denn Arsenal hatte für sein Spiel gegen Paris Saint-Germain noch 2200 Fans mitbringen dürfen. Das ist fast drei Mal so viel wie der FC Basel. Und nun werden die Basler ihren Mini-Fansektor nicht einmal füllen.

Weil erst zwölf Tage vor dem Spiel bestimmt wurde, ob und wie viele Fans ins Stadion dürfen, verzichten viele Fans freiwillig auf eine Reise nach Paris. Hinzu kommt, dass die Fans nur dann ein Ticket bekommen, wenn sie ihre Personalien angeben. Das veranlasste die Muttenzer Kurve, die wichtigste Fangruppierung des FC Basel, zu einem Boykott-Aufruf. All das führt nun dazu, dass es heute wohl keine FCB-Lieder geben wird, sondern ausschliesslich diejenigen von Paris Saint-Germain.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI  (Aetti)
    Habe irgendwo im Hinterohr gehoert zu haben dass sich die"fans" von Basel sehr "Holiganisiert" haben... und da hat Paris wohl reagiert damit Solches nicht vorkomme... denn die Terrorgefahr, das ist ein laues Argument!!!
  • Kommentar von Mike Brunner  (Mike Brunner)
    Das Rückspiel am 1.11. in Basel würde ich grosszügigerweise 50 Fans aus Paris zulassen, die Terrorgefahr aus Frankreich sollte Begründung genug sein. Damit man jeden Fan einzeln ausgiebig auseinandernehmen kann vor dem Spiel.
    1. Antwort von Franz NANNI  (Aetti)
      Witzig!!! ;-)
  • Kommentar von Charly Ball  (Charly Ball)
    Das Problem der Fans ist offenbar nicht die Angst vor Terror in Paris sondern die Angst vor Angabe ihrer Personalien.....
    1. Antwort von Fabian Benkler  (F. Benkler)
      Dies ist hier nicht ganz richtig dargestellt. Man musste sich auf der Behörde mit Angabe der ID anmelden, damit man ein Ticket bekam. Als Gegenleistung bekommt man ein Bändeli. Man muss mit dem Fanbus anreisen. Wenn man in Paris ankommt, muss man mit dem Bändeli und der ID die Tickets holen. Nur durch ein weiteres zeigen des Bändeli, ID und Ticket kommt man dann schlussendlich ins Stadion. In der Stellungsname der MK ist klar geschrieben, dass sie das Gesamtpaket boykottiere nicht die Personalie