Roth gibt Juso-Präsidium auf

Nach drei Jahren ist Schluss: David Roth, der umtriebige Chef der Jungsozialisten Schweiz (Juso), gibt das Zepter ab. Der Luzerner zieht eine positive Bilanz.

Porträt von David Roth. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: David Roth: «Juso-Präsident ist der spannendste Job in der Schweizer Politik.» Keystone

David Roth tritt im März 2014 als Juso-Chef zurück. Das kündigte er über Twitter an.

Nach der Abstimmung über die 1:12-Initiative sehe er den idealen Zeitpunkt für einen Wechsel gekommen, sagt Roth zu «SRF News Online». «Jetzt gebe ich aber noch ein halbes Jahr Vollgas.»

Roth geht mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Das Amt als Juso-Präsident habe ihm sehr grosse Freude bereitet. «Es ist der spannendste Job in der Schweizer Politik.»

Tweet von David Roth

Roth ist mit seiner Arbeit zufrieden: «Ich habe das Ziel erreicht, die Juso inhaltlich und personell zu verbessern und damit den Erfolg langfristig zu sichern.» Zudem seien die Mitgliederzahlen rasant angestiegen. Der Luzerner hatte das Präsidium 2011 von Cédric Wermuth übernommen.

Roth stellt auch sein Amt als Vizepräsident der SP Schweiz zur Verfügung. Fortan konzentriert sich der 28-Jährige wieder vermehrt auf die politischen Herausforderungen im Luzerner Kantonsrat. Zudem will Roth sein Studium der Zeitgeschichte und der Philosophie abschliessen.