Rücktritt: Bischof Norbert Brunner in den Fusstapfen Benedikts

Der Bischof von Sitten hat keine Kraft mehr für sein Amt. Mit diesem mutigen Eingeständnis tritt Norbert Brunner nach 40 Jahren im Dienste des Bistums zurück. Allerdings nicht sofort.

Portrait des Bischofs Norbert Brunner während einer Messe. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bis seine Nachfolge geregelt ist, wird Bischof Norbert Brunner seinem Bistum erhalten bleiben. Keystone / archiv

Papst Franziskus hat den Rücktritt des Bischofs von Sitten zur Kenntnis genommen. Bischof Norbert Brunner liess sich in einer Mitteilung des Bistums Sitten mit den Worten zitieren, er verfüge nicht mehr über die nötige Kraft für das Amt.

In einem Moment, in der das Jubiläum des Zweiten Vatikanischen Konzils von 1962 bis 1965 begangen werde, sei die Zeit reif für eine neue Kraft.

Mit dieser Erklärung erinnert Brunner an die Begründung für den vorzeitigen Rücktritt des früheren Papstes Benedikt XVI. vom vergangenen Februar.

Gehen, wenn der neue kommt

Brunner blickt auf über 40 Jahre im Dienst des Bistums Sitten zurück. Nach vier Jahren als Generalvikar war er 1995 zum Bischof geweiht worden. Von 2010 bis 2012 stand er der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) vor.

Der Rücktritt von Brunner erfolgt mit der Ernennung seines Nachfolgers durch Papst Franziskus.