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Gunter Sachs hinterzog keine Steuern
Aus 10 vor 10 vom 25.06.2013.
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Schweiz Sachs hinterzog keine Steuern

Briefkastenfirmen, Offshore-Konten, dubiose Finanzdeals: Zwei Jahre nach seinem Tod stand Society-Playboy am Medien-Pranger. Recherchen von «10vor10» zeigen nun aber: Gunter Sachs hat sein Vermögen ordnungsgemäss deklariert.

Der verstorbene Unternehmer Gunter Sachs hat sein Vermögen korrekt versteuert. Dies geht aus einem Schreiben der Steuerverwaltung des Kantons Bern an die Zürcher Anwaltskanzlei Lenz & Stähelin hervor, die der Redaktion des «10vor10» vorliegt.

Die Behörde hatte im Zuge der so genannten Offshore-Leaks-Affäre eine Nachprüfung der Steuererklärungen Gunter Sachs‘ für die Jahre 2008 bis 2011 veranlasst.

Kein Verfahren

Die Steuerverwaltung kommt in ihrem Schreiben vom 24. Juni 2013 zum Schluss, dass es keine Hinweise auf «steuerlich relevante neue Tatsachen» gebe. Die Berner Behörde schreibt: «Die in den Offshore-Gesellschaften vorhandenen Vermögenswerte sind in den Steuererklärungen als Direktbesitz (transparent) deklariert worden.» Die Einleitung eines Verfahrens sei deshalb nicht angezeigt.

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Die «Süddeutsche Zeitung» hatte im Zuge der so genannten Offshore-Leaks-Affäre im April über das «System Sachs» berichtet. Sie schrieb, der 2011 im schweizerischen Gstaad verstorbene Gunter Sachs habe Teile seines Vermögens in «komplizierte Firmenkonstrukte in Steueroasen» gesteckt.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Verena Eberhard , 5722 Gränichen
    übrigens ich war entsetzt, dass die Medien sogar einen Verstorbenen versuchten in den Dreck zu ziehen. Das zeigt, dass die Medien eifersüchtig sind auf Menschen mit einem grossen Einkommen., Solche Menschen bezahlen sehr viel Steuern und ermöglichen auch den dummen Medien ein schönes Leben, ansonsten müssten auch die so intelligenten linken Journalisten mehr Steuern bezahlen.
    1. Antwort von wadoo schmidli , luzern
      wahre worte, es ist nicht nur bei den steuern so........!!!!
  • Kommentar von Hansi Dragoner , Drachenstein
    Es wäre ja nochmals schöner, wenn die Schweiz über die bei ihr eingekehrten Steuerflüchtlinge nicht ihre schützende Hand halten würde. Wenn schon das Bankgeheimnis nicht mehr richtig als Geschäftsmodell taugt, so kann man ja auf diese Art und Weise Boden gut machen. Ihr steuerflüchtigen Kinderlein kommet, oh kommet doch all.
    1. Antwort von M. Keller , Thurgau
      "Trusts", sollte man klarstellen, werden "Briefkastenfirmen" in GrossBritannien und den Kanalinseln, sowie auf den Virgin- und Cayman-Islands genannt. Im Gegensatz zu CH-Briefkastenfirmen genügt in GB et al eine simple Unterschrift; man muss keine Ladungsfähige Adresse hinterlegen oder einen Identitätsnachweis erbringen... Wie die ARD herausfand, genügt sogar ein fiktiver Unternehmens-Name, um so einen Trust zu eröffnen... Sowas geht in der CH gar nicht
    2. Antwort von Beppie Hermann , Bern
      Briefkastenfirmen gibts in allen Ländern Europas. Meister ist nicht etwa die CH, sondern NL. Neulich vernommen an einer Diskussion am de. TV.
  • Kommentar von Hans Laban , Luzerner-Hinterland
    Ist doch klar, wir kleinen aber ehrlichen Steuerzahler werden doch mit solchen Statements für mehr als blöd gehalten. Die reichen Ausländer versteuern doch alle ihre Vermögen korrekt.
    1. Antwort von Paul Beaumont , Pfäffikon
      Herr Laban, Gunter Sachs war Schweizer, hat nach seiner Einbürgerung auch in der Armee gedient. Halten Sie sich mit blöden Kommentaren etwas zurück.
    2. Antwort von Juha Stump , Zürich
      @P. Beaumont: Da Gunter Sachs erst im Jahr 1976 offiziell Schweizer wurde - es genügt, sich ein bisschen zu informieren -, hat er mit Sicherheit keinen Militärdienst geleistet, da er schon damals mehr als 40-jährig war. Die Limite lag bei 27 Jahren, nachher wurde keiner mehr aufgeboten.