SBB-Chef verdient am meisten

Der Kaderjob bei der SBB zählt zu den lukrativsten der bundesnahen Betriebe. Auf das Lohnkonto von CEO Andreas Meyer sind im Jahr 2012 mehr als eine Million Franken überwiesen worden.

SBB-Chef Andreas Meyer ist erneut das Kadermitglied mit dem höchsten Lohn der bundesnahen Betriebe.

Sein Jahreslohn von 1'035'602 Franken lag praktisch auf dem Niveau des vorangegangen Jahres. Dies, obwohl die gesetzten Konzernziele 2012 nicht vollumfänglich erreicht wurden.

Löhne der bundesnahen Betriebe

BetriebLohn in Franken
Andreas Meyer, SBB1'035'602
Jürg Bucher / Susanne Ruoff, Post*1'059'476
Urs Breitmeier, Ruag754'400
Patrick Raaflaub, Finma 542'800
Roger de Weck, SRG 509'782

So sei die gesteckte Vorgabe bei der Kundenpünktlichkeit nicht erfüllt worden. Bei der Sicherheit sowie beim Jahresergebnis seien die Ziele hingegen erreicht worden.

Nicht mit dem Vorjahr vergleichen lassen sich die Löhne der Post. Hatte der damalige Post-Chef Jürg Bucher im Jahr 2011 noch 924'501 Franken verdient, lag der Lohn für den Vorsitzenden der Geschäftsleitung im vergangenen Jahr bei 1'059'476 Franken.

Dieser Lohn bezieht sich aber sowohl auf Bucher, als auch auf dessen Nachfolgerin auf dem Chefsessel, Susanne Ruoff. Weil Bucher bis Ende August im Sold der Post stand, Ruoff aber bereits Anfang Juni in die Geschäftsleitung eintrat, umfasst die Gesamtentlöhnung eine Periode von 15 Monaten.