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Strengere Handgepäck-Regeln Schweiz verzichtet auf Laptop-Bann

Ein Mann arbeitet im Flugzeug am Laptop.
Legende: Auf Flügen von und in die Schweiz kann auch in Zukunft am Laptop gearbeitet werden. Reuters
  • Die Schweiz verzichtet vorerst darauf, die Mitnahme von Laptops und Tablet-Computern im Handgepäck auf bestimmten Flügen zu verbieten.
  • Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) will die internationale Situation aber aufmerksam verfolgen.

Das Bundesamt behalte die internationale Situation im Auge und wolle mit den Behörden der USA und Grossbritannien in Kontakt bleiben, erklärte BAZL-Sprecherin Nicole Räz. «Kurzfristig ist es auch denkbar, die bestehenden Kontrollen an Flughäfen zu verschärfen», sagte Räz weiter. Die Sicherheitsmassnahmen würden laufend überprüft und wenn nötig angepasst.

Anfang Woche haben die USA und Grossbritannien den Transport von Laptops und anderen elektronischen Geräten in der Kabine auf verschiedenen Flugrouten verboten.

Verbot zum Schutz vor Anschlägen

Die US-Behörden und die britische Regierung begründen das Verbot mit dem Schutz vor Anschlägen mithilfe elektronischer Geräte. Geräte wie Laptops oder Kameras, die grösser als ein Handy sind, müssen spätestens ab Freitag mit dem Gepäck aufgegeben werden. Dies gaben die beiden Länder am Dienstag bekannt.

Das US-Verbot gilt für Flughäfen in Amman, Kairo, Kuwait-Stadt, Doha, Dubai, Istanbul, Abu Dhabi, Casablanca, Riad und Dschidda. Grossbritannien schloss sich der US-Massnahme für die meisten Staaten an.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Vogt (bru.vogt)
    Im Februar beschwerten sich Amerikanische Airlines über unfairen Wettbewerb der 'Golfstaaten Airlines'. 1 Monat später taucht plötzlich diese hirnrissige Regelung auf, welche ausgerechnet Golfstaaten betrifft mit ihren Fluggesellschaften mit denen man seit neuestem auch direkt in die USA fliegen kann. Nun werden viele Geschäftsleute es vorziehen via London, Paris oder Frankfurt zu fliegen, um so ihren Laptop auch an Board der Maschine nutzen zu können. Die USA wusste sich schon immer zu helfen.
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  • Kommentar von Henri Jendly (Henri Jendly)
    Die Brandgefahr im Frachtraum ist offenbar kein Thema mehr. Dass direkte USA-Flüge ab Frankfurt, London, Paris, Rom oder Madrid nicht vom Ban betroffen sind, zeigt auch wieder, welch geistige Verwirrung hinter diesem Dekret steht. Es war ja schon unter Bush schlimm, aber jetzt wird's langsam lächerlich und peinlich.
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  • Kommentar von Marcel Tschanen (mtschanen)
    Wenn es nicht zum Heulen wäre, wäre es zum Lachen, welchen Schwachsinn sich die Flugsicherheits-Histerie-Lobby wieder ausgedacht hat. Nach dem dummen und nutzlosen Flüssigkeitsverbot kommt jetzt das noch dümmere Laptopverbot. Was kommt als nächstes? Das Schuhverbot? Das Buchverbot? Das Handgepäckverbot? Das Kleiderverbot? Am besten würde man die Passagiere verbieten, dann passiert ihnen im Flugzeug sicher nichts!
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