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Schweiz Schweizer Bevölkerung wächst und wird immer älter

Die Bevölkerung in der Schweiz wächst laufend. Letztes Jahr kamen fast 100‘000 dazu, unter ihnen 80‘000 Ausländer. Sie machen fast einen Viertel der ständigen Wohnbevölkerung aus.

Legende: Video Die Schweiz wächst weiter abspielen. Laufzeit 03:10 Minuten.
Aus 10vor10 vom 24.04.2014.

Die Bevölkerung der Schweiz ist letztes Jahr weiter gewachsen, vor allem wegen der Zuwanderung. Ende 2013 lebten 97'600 Personen mehr in der Schweiz als ein Jahr zuvor. Die Zunahme geht auf den Geburtenüberschuss (Saldo von Geburten und Todesfällen) von 17‘200 Personen zurück. Dazu kommen 80'400 Personen aus dem Ausland. Insgesamt belief sich die ständige Wohnbevölkerung auf 8'136'689 Personen.

Insgesamt ist dies eine Zunahme von 1,2 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. Die 8-Millionen-Marke war schon im Jahr 2012 überschritten worden. Damals lag die Bevölkerungszunahme bei 1 Prozent, 2011 waren es 1,4 Prozent gewesen.

Ein Viertel Ausländer

Zur ständigen Wohnbevölkerung gehören neben Schweizer Staatsangehörigen alle Ausländer, die über eine Aufenthaltsbewilligung für mindestens 12 Monate verfügen oder die sich seit mehr als 12 Monaten in der Schweiz aufhalten. Gemäss der Bevölkerungsstatistik waren Ende 2013 nahezu jeder vierte Einwohner, total 1'932'700 Personen, ausländischer Staatsangehörige.

Dies sind 65'700 mehr als Ende 2012. Die in dieser Bevölkerung am stärksten vertretenen Altersklassen sind jene der 25- bis 44-Jährigen. Das Durchschnittsalter beträgt rund 37 Jahre – verglichen mit 43 Jahren bei den Schweizerinnen und Schweizern.

Ältere Bevölkerung hauptsächlich weiblich

Ende 2013 zählte die Schweiz 4,1 Millionen Frauen und 4,0 Millionen Männer. In den jüngsten Altersgruppen zwischen 0 und 24 Jahren sind die Männer in der Überzahl. Danach verringert sich diese Differenz beinahe auf ein Geschlechter-Gleichgewicht in der Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen. Ab 60 Jahren sind die Frauen, deren Lebenserwartung höher ist, stärker vertreten.

Aktuell sind in der Schweiz jede fünfte Frau und jeder sechst Mann mehr als 64 Jahre alt. Mehr als ein Viertel dieser Senioren sind 80 Jahre alt oder älter. Zwischen 2000 und 2013 hat sich die Zahl der Hundertjährigen und noch Älteren nahezu verdoppelt, von 787 auf 1500; unter ihnen 1200 Frauen und 300 Männer.

Legende:
Bevölkerungswachstum in der Schweiz zwischen 2006 und 2015 Ständige Wohnbevölkerung der Ausländer und Schweizer in Millionen. Bundesamt für Statistik BFS

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96 Kommentare

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  • Kommentar von H. Bernoulli, Zürich
    An ein Wirtschaftsmodell festzuhalten, welches ohne exponentiellem (!) Wachstum nicht auskommt und gleichzeitig den zunehmende Ressourcenverbrauch (inkl. Boden) zu beklagen, ist absurd. Ein ressourcenneutrales exponentielles (!) Wachstum gibt es bisher nicht. Deshalb ist die Vorstellung, die MEI werde etwas gegen den Ressourcenverbrauch bewirken, so absurd - ausser sie bewirke ein Wachstumsstillstand der Wirtschaft mit all seinen Folgen.
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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Ich denke , dass wir nicht in der Masse wachsen sollten - sondern einzig in der Qualität. Es gibt eine kritische Masse die lautet , ein Staat sollte die Bevölkerungszahl nur so hoch halten , wie bei einer bedrohlichen Situation die Nahrungskette aus Eigenproduktion gesichert ist. Bei einem Engpass in der Nahrungskette ist ein Staat von Innen und Aussen bedroht und erpressbar. Mein Notvorrat in Ehren .
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  • Kommentar von O. Egli, BS
    Selbst wenn, wie so oft gefordert, die MEI ab Morgen in Kraft träte, würde sich nichts ändern. Wenn anstelle von 80'000 p.A. nur noch 40'000 p.A. einwandern wächst die Bevölkerung dennoch weiter, und die 10 Mio. Einw. Grenze würde einfach 1 oder 2 Jahrzehnte nach hinten verschoben. Und um einen 15% Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung zu erreichen, müssten natürlich die CH Familien gesetzlich verpflichtet werden viel Nachwuchs zu zeugen. So eine Art CH Quoten-Nachwuchs. Ironie aus.
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    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Und weil es so ist, muss die Ecopop angenommen werden & die jungen Leute werden angehalten, wieder für mehr Nachwuchs zu sorgen, statt sich nur ein gutes Leben gönnen zu wollen, indem sie eben auch Verantwortung für Kinder übernehmen sollten. Sonst plädieren sie ja auch dafür, dass Kinder unsere Altersvorsorge sind.
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