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Schweiz Schweizer gegen Gripen-Kauf

Die Schweizer Bevölkerung bleibt dem Kauf des Gripen-Kampfjets gegenüber skeptisch eingestellt. Wie schon vor einem Jahr sind auch heute noch fast zwei Drittel gegen die Beschaffung der schwedischen Flugzeuge.

Zuschauer beim Start eines Kampfflugzeuges
Legende: Der Kampfjet Gripen findet bei der Mehrheit der Schweizer keinen Anklang. Reuters/Archiv

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Isopublic im Auftrag des «SonntagBlick» hervor.

Demnach sprachen sich 63 Prozent der 1000 Befragten gegen den Gripen-Kauf aus. Nur gerade 31 Prozent sind dafür. Klar bleiben die Mehrheitsverhältnisse auch in Bezug auf die Nachrüstung der Schweizer Luftwaffe im Allgemeinen. So finden 60 Prozent der Befragten, dass die Schweiz gar keine neuen Kampfflieger kaufen soll. Nur 40 Prozent wollen neue Jets.

In einer Isopublic-Umfrage für die «Sonntagszeitung» vor einem Jahr hatten sich 64,4 Prozent gegen den Kauf des Gripen und 25,6 Prozent dafür ausgesprochen. 57,1 Prozent waren gegen neue Kampfflugzeuge im Allgemeinen.

93 Kommentare

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  • Kommentar von R.Käser, Zürich
    24 Flügerli kosten viel und bringen im ernstfall nahezu nichts. Für die tägliche Lufraumüberwachung sind wir mehr als eingedeckt. Wir würden besser unserer weltbesten Arme nicht nur ein Sackmesser sondern auch ein Nachtsichtgerät in den Sack geben. Im Ernstfall lässt sich die Schweiz sowieso nur gerilliamässig verteidigen. Genau für das sind wir nicht Ausgerüstet und nicht ausgebildet. Geld ausgeben ja, aber nicht für Spielsachen von Profilierunsneurotikern.
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    1. Antwort von M. Keller, Thurgau
      Heute sieht ein Ernstfall so aus, das man ungenehmigte Überflüge (vgl. CIA-Entführungen, wenn von GB und D-Basen aus der "afrikanische Frühling" unterstützt wird, oder wenn sich Flugzeuge nicht identifizieren, oder in Flugverbotszonen einfliegen) kontrollieren/verhindern muss. Stichwort "Luftpolizei". Fragen Sie die Österreicher, wieviel man mit 15 (nacht)flugtauglichen Jägern ausrichten kann, und was dabei alles passiert... Dafür 3,2Mrd auf 8 Jahre - andere Depts erhöhen das PRO Jahr
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    2. Antwort von W. Helfer, Zürich
      R. Käser. Sie scheinen ja unseren täglichen Luftraumbetrieb bestens zu kennen. Können Sie uns auch Beispiele nennen, was so tagtäglich über unseren Köpfen vorsich geht, od. sehen Sie nur die Flügerli, welche täglich am hohen Himmel über ihren Kopf fliegen?
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    3. Antwort von Albert Planta, Chur
      Aber, aber R.Käser, Zürich, für das WEF brauchen wir doch auch Flügerli. Dreimal dürfen sie raten, wer dolche Einsätze finanziert.
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  • Kommentar von Ernst Jacob, Moeriken
    Die Positionen sind doch klar abgesteckt, die Linken wollen keine bewaffnete Armee, sie wollen eine Armee von Geistheilern, Psychologen, Psychiatern und Sozialarbeitern. Da kann man reden, solange man will, es ist einfach so. Mit den 'Umfragen' ist es genau das Gleiche, als Gesetzgeber würde ich verbieten, dass zu bevorstehenden Abstimmungen und anderen politischen Entscheidungen überhaupt 'Umfragen' erstellt werden dürfen, das ist alles nur verkappte Meinungsmache, für die wir, dazu, bezahlen.
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    1. Antwort von Urs Gehrig, F - Montpellier
      @Jacob : Es ist sehr erstaunlich, dass Sie mit Ihrem beleidigenden Rundumschlag durch die Maschen der Netiquette gerutscht sind.
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    2. Antwort von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
      @Urs Gehrig: Ich sehe im Beitrag von E. Jacob nichts was beleidigend sein soll und gegen die Netiquette verstöst. Es soll ja nicht so sein, dass hier, wie bei Exekutive und Legislative nur weichgespühlt werden soll. SRF weiss ganz genau, es ist eine Gratwanderung: Greifen Sie zusehr ein, werden sich einige Forenschreiber verabschieden und das will man ja auch nicht.
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    3. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      H.Girschweiler,finde auch,in Sachen Zensur ist es hier besser geworden.Tatsächlich aber sind schon fast alle abgewandert u.zwar vor"SRF"als noch min.1/2 zensiert wurde,zu brisanten Themen Foren zublieben.Viele davon trifft man nun komischerw.im Tagi/BaZ,wo sich 100x mehr Schreiber tummeln als hier,obwohl dort zensiert wird,dass die Strassenpflaster glühen,u.auch dort zu speziellen Themen Foren nicht offen sind.Meine Kommentare dort wurden zu ca.90% nicht publiziert.Erklärung dafür habe ich keine
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    4. Antwort von Ernst Jacob, Moeriken
      @Urs Gehrig: Meine Pfeile treffen die, die sich getroffen fühlen, und genau das ist meine Absicht. Alles Andere wäre nur reine Zeitverschwendung, ich schreibe so, dass möglichst alle es auch so verstehen, wie es gemeint ist. Seien Sie lieber froh, dass ich hier nur 500 Zeichen dazu habe, es würde sonst gelegentlich wesentlich prägnanter tönen. Was daran aber beleidigend sein soll, aus welcher Netiquette ich rutschen soll, ist mir unklar, ich kommentiere nur, was ich täglich im TV und Leben sehe.
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    5. Antwort von Urs Gehrig, F - Montpellier
      @Jacob : Es ist der Hohn, mit dem Sie Andersdenkende und ganze Berufsgruppen beleidigen und über die Sie sich setzen. Da gibt es keine Pfeile. Die Frage ist doch, ob Sie immer nur mit dem Zeigfinger auf Andere zeigen, oder ob Sie irgendwann auch einmal einen konstruktiven Beitrag leisten.
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  • Kommentar von Urs Gehrig, F - Montpellier
    Wenn die Schweiz von der EU unabhängig sein will, sollte sie sich darum bemühen, als integrierter Teil Europas zu gelten. Zusammenarbeit bei Militär, Polizei und Feuerwehr wären angebracht. Nicht Klein-klein-Lösungen, sondern europaweite, was keinen EU-Beitritt erfordert, im Gegenteil.
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    1. Antwort von Hans Haller, Kölliken
      Herr Urs Gehrig, F - Montpellier - genau das will die Schweiz heute sicher nicht ! - Die EU ist kein wirkliches Erfolgsmodell, wird aber so in den Medien kolportiert. NB: Bündnisse bergen generell öfters sehr grosse Gefahren in sich, gerade in Bezug auf die Sicherheitspolitik. Vorsicht ist da besser als Nachsicht.
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    2. Antwort von Urs Gehrig, F - Montpellier
      @H. Haller : Wenn man nicht vorausgeht, hinkt man dann halt hinterher !
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