Schweizer Haustiere bekommen meistens gutes Futter

Das meiste Tierfutter in der Schweiz ist qualitativ in Ordnung, wie die Kontrollen von Agroscope gezeigt haben. Trotzdem scheint aufgrund einzelner Fälle Vorsicht geboten zu sein. Sogar Salmonellen wurden entdeckt.

Einzelne Beanstandungen beim Tierfutter

1:33 min, aus Heute um Vier vom 17.02.2015

Fast 1500 sogenannte Petfood-Proben aus dem In- und Ausland nahmen die Kontrolleure letztes Jahr unter die Lupe. Unter Petfood versteht man Futter für Nutz- und Heimtiere.

Das Fazit der Kontrollen war positiv. Grossmehrheitlich waren die untersuchten Futter sauber und auch richtig deklariert. Und alle auf gentechnisch veränderte Organismen kontrollierten Proben fielen negativ aus. Trotzdem habe es auch Beanstandungen gegeben, sagt Céline Clément von Agroscope: «Wir haben zu hohe oder zu tiefe Werte an Zusatzstoffen wie Vitamin A und D oder Kupfer und Zink gefunden.» Mit diesen Befunden wurden die amtlichen Toleranzgrenzen verletzt.

Zurückgerufen und vernichtet

Überdies wurden in einigen Fällen auch unerwünschte Substanzen entdeckt: «In fünf Fällen haben wir Salmonellen gefunden.»

Im Fall von unerwünschten Substanzen werde sofort gehandelt, damit die Gesundheit von Mensch und Tier nicht gefährdet sei. Die Ware werde gesperrt und zurückgerufen. «Dann machen wir weitere Abklärungen und wenn es sich bestätigt, muss die Ware vernichtet werden.»