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Ein vermummter Kämpfer der radikal-islamischen Al-Shabaab-Miliz in Somalia.
Legende: Mit geschickter Propaganda können radikal-islamische Terrorgruppen immer mehr Kämpfer im Westen rekrutieren. Keystone
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Schweiz Schweizer Justiz nimmt mutmassliche Dschihadi ins Visier

Sie sind nach Syrien gereist, um womöglich zusammen mit den Terroristen für einen islamischen Gottesstaaten zu kämpfen. Das wirft die Bundesanwaltschaft vier Personen in der Schweiz vor.

Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen vier mutmassliche Dschihadi. Sie sollen nach Syrien gereist sein, um dort die Terror-Gruppe Islamischer Staat (IS) im Kämpf für einen Gottesstaat zu unterstützen.

«Wir ermitteln in diesen Fällen wegen des Verdachts der Unterstützung einer kriminellen Organisation und wegen finanzieller Zuwendung für eine Terrorgruppe», sagt Lauber in einem Interview mit der «SonntagsZeitung».

Behörden sind Hände gebunden

Der Dschihadismus in der Schweiz bereite ihm zunehmend Sorgen, sagt Lauber weiter. Die Bundesbehörden müssten «sehr wachsam» sein. Weil es keine schwarze Liste von Dschihadi gibt, könnten die Migrationsbehörden nicht reagieren. Deshalb müssten sie bei jedem Fall einzeln abklären, wie gefährlich eine Person sei.

Jemanden an der Ausreise hindern, könne die Bundesanwaltschaft nur, wenn ihm nachgewiesen werden kann, dass er «eine Terrororganisation finanziell oder anderweitig» unterstützt.

Dschihadismus in der Schweiz

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Wie der Nachrichtendienst schätzt, sind bisher rund 40 Personen aus der Schweiz in Krisengebiete gereist, um sich am Dschihad zu beteiligen. Rückkehrern droht eine strafrechtliche Verfolgung.

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24 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Frei nach Shakespeare wage ich zu sagen: "IS, mir graut vor Dir".
  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Für diese sehr sehr schwierige Aufgabe braucht es eine kompetente Kraft im entsprechenden Departement, die nicht nur Klavier spielen kann, sondern willens und fähig ist und die nötige Professionalität aufweist, um diese gefährliche Entwicklung mit geeigneten Massnahmen zu bremsen.
  • Kommentar von michael fischbacher , nidau
    Ich möchte ja nicht wissen wie viele vermeintliche "Kriegsflüchtlinge" zugleich eher Kriegsverbrecher waren und jetzt auch in der Schweiz leben dürfen! Das war schon nach dem II WK so! Hochkarätigen Nazis gelang unter dem Deckmantel eines *Opfers" die Flucht ins Ausland. Die Rückkehrer aus Syrien usw. werden nun über ein Drittland wieder in ihre Heimatländer einreisen! Kann mir nicht vorstellen, dass die Kämpfer an der Grenze einen Stempel mit dem Ein und Ausreisedatum in Ihren Pass bekommen!