- Die Zahl der gemeldeten Unfälle in der Schweizer Zivilluftfahrt ist 2025 um rund 20 Prozent gestiegen.
- In der Freizeitfliegerei ereigneten sich vier Vorfälle mit insgesamt sechs Todesopfern, wie das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) mitteilte.
- Ein weiterer Mensch starb bei einem Helikopterunfall in der Landwirtschaft.
In der kommerziellen Luftfahrt kam es gemäss der Vorfallstatistik 2025 des Bundesamts für Zivilluftfahrt (Bazl) im vergangenen Jahr zu keinem Unfall mit Todesfolge. Insgesamt bearbeitete die Behörde im vergangenen Jahr 14’972 Meldungen.
Als Gründe für die starke Zunahme nannte das Bazl eine bessere Meldekultur, mehr Verkehr und grossflächig gestörte GPS-Signale. Zu den gemeldeten Vorfällen zählten unter anderem mehr Beinahe-Zusammenstösse in der Luft, mehr Luftraumverletzungen und mehr Konflikte mit Drohnen. Zudem gebe es mehr fluchende oder gewalttätige Passagierinnen und Passagiere an Bord.
Aber auch am Boden könne es zu Vorfällen kommen, zum Beispiel wegen enger und komplexer Flugplätze.