Hans Killer: «Bewusst begehe ich eigentlich keine Umweltsünden»

Der Aargauer SVP-Nationalrat Hans Killer sieht bei sich selber «positive Ansätze»: Er fährt oft Velo oder ÖV, nennt ein Hybridauto sein Eigen und hat einen Kühlschrank der höchsten Energieeffizienzklasse. Nur das mit dem kalt duschen, das sähe er dann doch nicht ein.

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Bildlegende: «Ich habe positive Ansätze»: Hans Killer, SVP-Nationalrat und Vorsitzender der Energiekommission des Nationalrats (Urek) Keystone

Wie energieeffizient ist ihr Leben auf einer Skala von 1 bis 10?

Ich denke, ich bin bei 7. Ich habe positive Ansätze, aber ich bin sicher nicht sektiererisch.

Wo sparen Sie am meisten Energie? Was sind ihre grössten Energiesünden?

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Die Umfrage

Gut ist sicher die Wärmegewinnung in unserem Haus. Es ist angeschlossen an ein Fernwärmesystem, das die Abwärme einer Kehrichtverbrennungsanlage nutzt. Ich fahre zudem ein Hybridauto und bei mir zu Hause im Dorf bin ich nur mit dem Velo unterwegs oder ich laufe. Wenn ich nach Bern muss, nutze ich den ÖV. Und zu Hause schalte ich das Licht aus, wo es nicht gebraucht wird.

Bewusst begehe ich eigentlich keine Umweltsünden. Allerdings nehme ich für gewisse Strecken schon auch mal das Auto – für die Fahrt in die Ferien zum Beispiel.

Wie oft sind Sie dieses Jahr geflogen?

Ich bin gar nicht geflogen.

Von welchen ihrer Haushaltsgeräte kennen Sie die Energieeffizienzklasse?

Sicher weiss ich nur die vom Kühlschrank, der hat die höchste. Und wenn ich Geräte ersetze, orientiere ich mich immer an der Energieeffizienz.

Schalten Sie Fernseher und Computer abends komplett aus oder belassen Sie die Geräte im Standby?

Der Computer ist immer ganz aus. Der Fernseher ist im Standby. Den mache ich nur bei mehrtägiger Abwesenheit aus.

Wären Sie bereit, für die Energiewende kalt zu duschen?

Nein. Das kann ja auch nicht das Ziel sein, dass wir in die Höhle zurückkehren.