Pisa-Studie Nobody is perfect – auch Parlamentarier nicht

Auch unsere National- und Ständeräte haben in der Schule nicht immer nur geglänzt. Sechs Geständnisse.

Ihm kam Französisch erst spanisch vor...

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Mauro Tuena, Nationalrat (SVP/ZH): «Im Französisch hatte ich meine Schwächen. Das ist auch der Bereich, der mir heute ein bisschen fehlt. Ich bereue das. In der einen Prüfung hatte ich tatsächlich eine 1-2. Meine Stärken lagen, das hat sich auch in meiner Berufswahl gezeigt, in der Mathematik und Geometrie. Da hatte ich Fünfer und Fünfeinhalber.»

Er hat einst einem Sprachlehrer das Rechnen vergällt...

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Werner Luginbühl, Ständerat (BDP/BE): «Ich kann mich erinnern, dass mein Französischlehrer in der sechsten Klasse einer meiner Prüfungen nicht fertig korrigiert hat, weil nach seiner Auffassung die Zahl der Fehler das Zählbare bei weitem überstieg. Demgegenüber wurden meine Diplomarbeiten eigentlich immer gut bewertet. Es liegt mir recht gut, komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen.»

Er war mit seinem Latein am Anfang am Ende...

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Hans Wicki, Ständerat (FDP/NW): «Zwischen 15 und 18 war es sicher das Latein, das mich stark gestresst hat. Das hat sich dann bis mit 20 ein bisschen verbessert, als es ums Lesen und Übersetzen ging. Im Französisch war ich immer der 4er-Typ, nicht sonderlich stark, aber auch nicht abfallend schwach. In der Chemie, Physik und Mathematik habe ich mich viel lieber aufgehalten. Da gab es einige beglückende Highlights, an die ich mich jetzt aber nicht mehr erinnere.»

Ihr ist das Land (und die Sprache), wo die Zitronen blühen, anfänglich sauer bekommen...

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Kathy Riklin, Nationalrätin (CVP/ZH): «Ich war sehr gut im Rechnen, da habe ich fast immer Sechser gemacht. In den Sprachen hatte ich allerdings etwas Mühe. Italienisch habe ich mit einer Dreieinhalb angefangen, aber inzwischen kann ich es recht gut.»

Sie konnte sich keinen Reim auf ihre Mathe-Matur machen...

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Min Li Marti, Nationalrätin (SP/ZH): «In die Hosen ging meine schriftliche Mathematik-Matur. Bei der hatte ich streckenweise nicht schaurig viel Ahnung, wie die Aufgaben zu lösen wären. Mit der mündlichen Matur habe ich die Prüfung etwas retten können. Aber sie ist viel schlechter herausgekommen, als ich mir dies gewünscht hätte. Gut war ich in Geschichte, Deutsch, den Sprachen und – interessanterweise – auch in der Physik. Mich haben immer verschiedene Fragen interessiert.»

Er jonglierte in der Primarschule lieber Bälle als Gedanken...

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Jonas Fricker, Nationalrat (Grüne/AG): «Im Französisch in der Bezirksschule hatte ich am Anfang viele ungenügende Noten, da ich in der Primarschule nie gelernt hatte, sondern lieber Fussball spielte. Auf der anderen Seite war ich beim ersten Vordiplom an der ETH in Umweltnaturwissenschaften mit einem Schnitt von 5,7 bei den drei Besten des Jahrgangs. Grundsätzlich hatte ich im Diktat und in den Fremdsprachen Mühe, meine Stärken lagen in der Mathematik, den Naturwissenschaften, dem Sport und dem Systemischen Denken.»

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Die Schweizer glänzen in Mathe – Kritik an Test

    Aus Tagesschau vom 6.12.2016

    Die neuste Pisa-Studie, also der weltweit wichtigste Schulvergleichstest, zeigt, dass die Schweizer Schülerinnen und Schüler in Mathe die besten sind in ganz Europa. Die Datenerhebung wird allerdings kritisiert.

  • Ergebnisse der PISA-Studie

    Aus Tagesschau vom 6.12.2016

    Schweizer Schüler rechnen besser als alle anderen in Europa. Das zeigt jedenfalls die aktuelle Pisa-Studie. Weniger gut sind sie im Lesen.